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Anoto-Stift digitalisiert handschriftliche Notizen

Die Digitalisierung geschieht bereits während des Schreibens. Anoto, eine Tochtergesellschaft von C Technologies, zeigt auf der CeBIT ein Stiftsystem, das Daten während des Schreibens digitalisiert und über Bluetooth an entsprechende Endgeräte weiterreichen kann. Eine im Stift integrierte CMOS-Digitalkamera nimmt alle Stiftbewegungen auf und protokolliert so alles Gezeichnete oder Geschriebene.
/ Ingo Pakalski
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Zum Einsatz der Technik benötigt man speziell gefertigtes Papier, das mit winzig kleinen Pünktchen bedruckt ist, die in einem Abstand von 0,3 Millimetern angeordnet sind. Diese Pünktchen verraten dem Stift die Position auf dem Papier. Zu erkennen sind diese mit dem bloßen Auge nicht, so dass dieses Papier auch wie gewohnt verwendet werden kann. Nach Anoto-Angaben bestehen bereits etliche Kooperationen mit Papier-Herstellern, so dass zukünftig diese Pünktchen auf vielen Papiersorten enthalten sein sollen.

Der auf der CeBIT gezeigte Stift ist noch recht klobig, soll aber für die Serienproduktion noch schlanker werden. Immerhin müssen in den Stift neben der Digitalkamera auch ein Bluetooth-Modul, eine CPU, entsprechender Speicher und natürlich eine Stromversorgung hineinpassen. Als Anwendungsfälle zeigte Anoto etwa die Planung von Terminen in einem papiernen Filofax: Man notiert Termine auf dem Papier, ist aber in der Lage, diese Information etwa über ein Bluetooth-Handy in elektronischer Form weiterzuleiten.

Auf der Messe demonstrierte der Hersteller, wie man eine Zeichnung über ein Bluetooth-Handy per SMS an ein anderes Handy versendet. Bei der Demonstration machten die Handy-Funktionen keine Probleme, allerdings kam es noch zu Erkennungsfehlern innerhalb der Stiftelektronik. Der Hersteller versicherte jedoch, dass man hier noch an Optimierungen arbeite und diese Probleme nur bei den Prototypen auftauchen.


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