Mainboard-Hersteller steigen in PDA-Markt ein
So zeigte Asus den schon im Vorfeld der Messe angekündigten AH-100, einen mit Tastatur und WindowsCE 3.0 ausgerüsteten PDA. Wie schon vermutet, wird das Gerät mit einem hintergrundbeleuchteten Farb-Display ausgerüstet sein, das 256 Farben bei einer Auflösung von 640 x 240 Bildpunkten darstellt. Als Highlight will Asus den PDA zusätzlich zur IrDA-Schnittstelle auch mit Bluetooth-Fähigkeit anbieten. Darüber hinaus steht ein Slot für CompactFlash-Cards vom Typ II für Erweiterungen zur Verfügung. Zwei Prototypen für stiftgesteuerte PDAs mit WindowsCE 3.0 sind ebenfalls auf dem Asus-Stand zu sehen, aber noch nicht funktionstüchtig.
Auf dem Stand von FIC ist ein Linux-PDA zu sehen, der ebenfalls ein Bluetooth-Modul besitzen soll. Durch Einsatz eines 206 MHz schnellen StrongARM-Prozessors arbeitet das Gerät sehr flott und reagiert ohne Verzögerungen auf Befehlseingaben. Ferner spendiert FIC dem PDA ein modernes Transflektiv-Display und will damit auch die Multimedia-Fähigkeiten in den Vordergrund rücken. So gehört neben den üblichen Organizer-Funktionen auch ein MP3-Player und ein Video-Player zum Lieferumfang. Auch der FIC-PDA lässt sich mit CompactFlash-Cards vom Typ II erweitern.
Der Mainboard-Hersteller MSI setzt wiederum auf WindowsCE 3.0 und zeigt auf der CeBIT entsprechende Stift-PDAs als Prototypen. Die PocketPCs besitzen ein farbiges Display und den für WindowsCE 3.0 üblichen Funktionsumfang. Außerdem arbeitet MSI an PDAs mit einem proprietären Betriebssystem, das vom Aussehen und von der Bedienung stark an PalmOS erinnert. Diese Organizer sollen ein monochromes Display besitzen.
Ähnlich sieht die Situation bei dem Mainboard-Hersteller Elitegroup aus: Auch dieser zeigt PDAs mit monochromen Bildschirmen, die mit einem bislang eher unbekannten Betriebssystem ausgestattet sind. Das PenbexOS(öffnet im neuen Fenster) getaufte System erinnert dabei stark an PalmOS und ähnelt diesem auch in der Oberfläche.
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