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"LanShield" soll illegalen MP3-Tausch verhindern

Umbenannte Musikdateien mit neuer Filtertechnologie kein Problem mehr? Auf der CeBIT 2001 präsentiert die Landshuter Webdefender AG mit "LanShield" eine Content Based Firewall, die der illegalen Verbreitung urheberrechtlich geschützter Musiktitel im Internet einen Riegel vorschieben soll.
/ Jens Ihlenfeld
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"Bis heute liegt am Markt keine Lösung vor, den illegalen Tausch und das Herunterladen von Musikdateien im MP3-Format zu verhindern" , meint Jörg Wigger, Gründer und CEO der Webdefender AG. Dies soll sich aber mit LanShield Enterprise.mp3 ändern.

Die neuartige, patentierte Filtertechnologie verlässt sich nicht auf Header-Informationen, sondern analysiert Datei-Inhalte auf binärer Ebene. So will Webdefender auch "getarnte", umbenannte oder komprimierte Dateien erkennen. "LanShield schaut nicht 'auf', sondern 'in' den Song und erkennt sogar das Plattenlabel oder den Interpreten" , so Wigger. Über Einsatzmöglichkeiten von LanShield spricht die Webdefender AG mit der deutschen Phonoindustrie. Dabei denkt man an die Hinterlegung von Binärreferenzen freigegebener MP3-Files. Dateien ohne Referenz könnten mit Hilfe von LanShield dann bereits auf Internet-Service-Provider-Ebene an der weiteren Verbreitung gehindert werden.

"Nach dem zurückliegenden Hin und Her ist endlich eine effektive Lösung des Problems MP3 in Sicht, die auch unabhängig von alternativen MP3-Börsen wie Gnutella oder anderen funktioniert" , kommentiert Wigger.


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