E-Government: Bundesdruckerei stellt Bürgercard vor
Um die zweifelsfreie Identifizierung zu gewährleisten, enthält die multifunktionale SmartCard bCARD einen Chip, in dem ein Auszug aus dem Melderegister gespeichert ist und nach den Worten der Bundesdruckerei so etwas wie eine "digitale Meldebescheinigung" des Bürgers darstellt.
Vielleicht kommt auch einmal eine Kombination zwischen Personalausweis und bCard, die zunächst nur von entsprechenden Lesegeräten ausgelesen werden kann, aber nicht mit normal sichtbaren Merkmalen eines Personalausweises ausgestattet ist. Die Daten sind durch einen PIN geschützt.
Bisher ist das Abrufen kommunaler Dienstleistungen nur vereinzelt im Rahmen von Insellösungen realisierbar, da eine einheitliche Dateninfrastruktur für eine übergreifende bundesweite Anwendbarkeit fehlt. An diesem Konzept arbeitet die Bundesdruckerei zusammen mit Entwicklern für kommunale Software.
Beim Angebot elektronischer Dienstleistungen im Verwaltungsbereich sei noch vieles mehr denkbar. Den Hund oder Pkw zur Steuer anmelden, neue Kfz-Kennzeichen beantragen, die Steuererklärung sicher online einreichen, so das Szenario der Bundesdruckerei. Im Mittelpunkt steht bei allen Projekten und Visionen immer mehr Bürgernähe durch schnellere, effizientere und kostengünstigere Verwaltung.
Ab 2002 könne die Bürgerkarte in einem Drittel aller deutschen Meldestellen verfügbar sein. Damit könnten potenziell rund 25 Millionen Menschen erreicht werden.
Die Bundesdruckerei GmbH ist Teil der Bundesdruckerei-Gruppe, einem Konzern mit 3.500 Mitarbeitern. Die Bundesdruckerei GmbH stellt Personaldokumente, Banknoten, Briefmarken, elektronische Publikationen und Hochsicherheitskarten sowie zentrale und dezentrale Systeme der Hochsicherheitstechnik her.
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