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27 Unternehmen kündigen Unterstützung von DVD+RW an

Wiederbeschreibbare DVD+RW kann in herkömmlichen DVD-Laufwerken benutzt werden. Nach anfänglichen Querelen um einen Standard für wiederbeschreibare DVDs zeichnet sich jetzt eine breite Unterstützung für die DVD+RW ab, die unter anderem von Philips, Sony, Thomson, HP, Verbatim, Yamaha und Ricoh entwickelt wurde. Anders als beim konkurrierenden DVD-RAM-Standard lassen sich die wiederbeschreibbaren DVD+RW-Medien in jedem DVD-Laufwerk lesen.
/ Andreas Donath
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Erste Produkte und Medien wurden bereits auf der CeBIT 2001 demonstriert und sollen ab Sommer 2001 verfügbar sein. So zeigte Thomson einen DVD-Videorekorder, der alle Funktionen eines normalen Videorekorders mitbringt, die Daten aber auf DVD+RW speichert. Allerdings kam die Präsentation nicht ganz ohne Pannen aus. So wollte einer der Player die eingelegte DVD+RW zunächst nicht annehmen, ließ sich aber mit etwas Fingerspitzengefühl schließlich doch noch überreden.

HP und Sony zeigten DVD-Laufwerke für den PC, die CD-R, CD-RW und DVD+RW beschreiben können.

Das neue DVD-Format soll Computer und Unterhaltungselektronik verbinden und besitzt einen Kopierschutz in verschiedenen Stufen. Zum einen setzt man bei DVD+RW-Videorekordern auf Macrovision, zum anderen sollen die Geräte keine verschlüsselten Inhalte, wie ihn Video-DVDs enthalten, schreiben können. So versucht man vor allem das Kopieren von DVDs zu verhindern. Die DVD+RW bietet eine Kapazität von 4,7 GB.

Zu den weiteren Unternehmen, die ihre Unterstützung für DVD+RW angekündigt haben, zählen unter anderen Ahead, Dazzle, MGI, Pinnacle, Roxio, Sonic Solutions und Ulead.


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