Sega-Präsident Isao Ohkawa verstorben

Tod trifft Sega während Umstrukturierung des Geschäfts

Segas Chairman und Präsident Isao Ohkawa ist gestern Abend im Alter von 74 Jahren einem Krebsleiden erlegen. Ohkawa hatte im letzten Jahr Segas Wandlung vom Konsolenhersteller zum Spielehersteller eingeleitet.

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Ohkawa hatte Mitte 2000 die Nachfolge von Shoichiro Irimajiri angetreten, der wegen nicht erreichter Dreamcast-Verkaufszahlen von seinem Posten zurücktrat. Ohkawa gründete Segas Teilhaber CSK und blieb dort auch nach seinem Wechsel zu Sega ehrenamtlicher Chairman.

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Bereits Ende letzten Jahres hatte Ohkawa privat 500 Millionen US-Dollar in Sega investiert, um dem Unternehmen die Restrukturierung zu ermöglichen. Im Februar dieses Jahres sorgte er mit einer Schenkung von 850 Millionen US-Dollar an Sega für Aufsehen. Diese setzt sich aus seinem gesamten Sega-Aktienvermögen und weiteren Teilen seines Privatvermögens zusammen.

Im Laufe der nächsten Woche will Sega einen Nachfolger bekannt geben, erklärte Tina Sakowski, Pressesprecherin von Sega Deutschland, auf Nachfrage von Golem.de. Ganz oben auf der Kandidaten-Liste steht offenbar Tetsu Kayama, der Ohkawa seit Ende Oktober 2000 als strategischer Berater zur Seite steht. Kayama war unter anderem als Associate Producer bei den Pokémon-Filmen tätig und ist derzeit Managing Director von Media Factory.

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