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SmartLibrary: Bücher und Akten funken ihren Standort

Transponder und Antennen orten Bücher. Eine Lösung, die mühsames Büchersuchen in Bibliotheken ersparen könnte, bietet das GMD-Institut für Sichere Telekooperation (SIT) in Darmstadt an. Die Bücher melden sich jetzt per Mausklick und Transpondertechnik selbst.
/ Andreas Donath
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Wie diese Technik funktioniert, kann man auf der CeBIT sehen. Dort führt der GMD-Forscher Rolf Reinema seine "SmartLibrary" vor. Jedes Buch oder jeder Aktenordner bekommt ein SmartLabel. Das ist ein batterieloser Sender in Briefmarkengröße. Dieser so genannte Transponder enthält eine Antenne und einen Chip, der eine individuelle Codenummer gespeichert hat. In Räumen, wo SmartLabels zum Einsatz kommen, müssen spezielle Antennen angebracht werden, die mit einem Lesegerät und einem Computer verbunden sind.

Diese Antennen können unsichtbar in Bücherregalen (Neudeutsch: SmartShelf) verlegt werden. Unter Tischen angebracht, erfassen sie auch Bücher, die dort liegen. Um ein Buch zu finden, wählt man dessen Codenummer auf dem Rechner aus. Dieser sendet die Codenummer an alle Lesegeräte und Antennen. Der Transponder im gesuchten Objekt antwortet, und der Computer zeigt den Lageort des gewünschten Objekts.

Das Buchsuchen funktioniert über einen herkömmlichen Web-Browser, mit dem sich bei entsprechender Datenbasis auch weitere Informationen zu dem gefundenen Buch abrufen lassen, etwa Rezensionen, aktuelle Ergänzungen oder Korrekturen.

SmartLibrary wird zusammen mit den Firmen IQENA, Bonn, und Moba, Dresden, vermarktet. Die SmartLibary-Technik wird auf der CeBIT 2001 in der Halle 16, Stand D59 ausgestellt.


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