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Sony zeigt neuen Farb-Clié in Japan

PalmOS-PDA mit farbigem TFT-Display und einer Auflösung von 320 x 320 Pixeln

Heute gab Sony bekannt, dass das Unternehmen Anfang April einen neuen Clié-PDA unter der Modellbezeichnung PEG-N700C auf den japanischen Markt bringen wird. Ob es den PalmOS-PDA auch in Deutschland geben wird, ist ungewiss.

Artikel veröffentlicht am ,

Clié PEG-N700C
Clié PEG-N700C
Der Clié PEG-N700C besitzt 8 MByte RAM, einen Flash-Speicher mit 8 MByte und wird von einem 33-MHz-Dragonball-Prozessor von Motorola angetrieben. Als Betriebssystem kommt eine japanische Version von PalmOS 3.5 zum Einsatz. Wie bereits der zweite vorgestellte Clié-PDA verwendet auch die neue Variante einen farbigen TFT-Bildschirm mit Hintergrundbeleuchtung. Jedoch bringt es der Neue auf eine Auflösung von 320 x 320 Pixeln; andere PalmOS-PDAs erreichen hier nur maximal 160 x 160 Bildpunkte. Sony legt zudem eine Software zur Anzeige spezieller Fonts bei, damit die hohe Auflösung auch genutzt werden kann.

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Damit soll sich der Sony-PDA besonders gut für die Wiedergabe von Videodaten und das Anzeigen von Bildern eignen. Der Hersteller liefert auch diesen Clié mit der Videosoftware gMovie sowie dem Grafikprogramm PictureGear aus und legt zusätzlich den Web-Browser Palmscape bei. Natürlich enthält der "Multimedia-Palm" auch die Grundfunktionen eines PalmOS-PDA zur Adress- und Terminverwaltung.

Die Stromversorgung übernimmt ein eingebauter Lithium-Ionen-Akku, der bei durchschnittlicher Nutzung 15 Tage durchhalten soll und beim Abspielen von Musik sogar auf insgesamt elf Stunden Spielzeit kommt, was aber nur bei ausgeschaltetem Display klappt. Ohne Deaktivierung des Stromfressers hält das Gerät nur etwa drei Stunden durch. Aufgeladen wird der Akku über die mitgelieferte Docking-Station, über die auch die Datensynchronisation mit dem PC läuft. Mit einer Länge von 118,5 mm, einer Breite von 71 mm und einer Höhe von 16,8 mm bringt der silberfarbene Clié 160 Gramm auf die Waage.

PEG-N700C mit Dockingstation
PEG-N700C mit Dockingstation
Die Sony-Spezialität Jog-Dial (Drehrad) zum leichteren Aufrufen von Datenbank-Einträgen gehört auch beim aktuellen Clié zur Serienausstattung. Da aber nicht jedes Programm darauf vorbereitet ist, soll ein mitgelieferter Treiber solchen Produkten das "Dreh-Radeln" beibringen. Außerdem enthält der Sony-PDA eine Infrarot-Schnittstelle und einen Kopfhörer-Anschluss. Ein Kopfhörer mit integrierter Kabelfernbedienung gehört zum Lieferumfang.

Der PalmOS-PDA verarbeitet neben normalen Memory Sticks auch welche, die durch MagicGate geschützte Audio-Daten enthält. Dadurch speichern die Memory Sticks die Musikdaten kopiergeschützt und gestatten kein unerlaubtes Abspielen.

Der Clié PEG-N700C erscheint vorerst ausschließlich auf dem japanischen Markt und soll dort am 7. April für 50.000,- Yen (umgerechnet etwa 890,- DM) in die Läden kommen. Ab 21. März wird man das Gerät auch über den Sony-Online-Shop SonyStyle bestellen können.

Erst in der letzten Woche kündigte Sony an, dass die monochrome Variante PEG-S300 im März als erster Clié nach Deutschland kommen wird. In der zweiten Jahreshälfte soll dann auch die Farbvariante PEG-S500C folgen. Ob und wann der jetzt in Japan vorgestellte PEG-N700C den Sprung nach Deutschland schafft, ist vollkommen unklar, teilte Sony gegenüber Golem.de mit.

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Heiko 15. Mär 2001

angeblich gibts nur 8 bit farbtiefe..na hervorragend, wieder ein schritt zurück..den...


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