Auch Profi-Version mit erweiterter Automatisierung und spielbarer Demo. Bereits seit längerem hat MadOnion.com 3D-Spiele- und 3D-Grafikkarten-Fans mit beeindruckenden Screenshots und einem Trailer des 3DMark 2001 den Mund wässrig gemacht. Nun ist der DirectX-8-Benchmark fertig und das Team von MadOnion.com hat gehalten, was es versprochen hat: Endlich einmal sieht man, wozu teure Grafikkarten gut sind, aber auch wo ihre Grenzen liegen.
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Der 3DMark 2001 besteht, wie auch der beliebte 3DMark 2000, aus einer Reihe unterschiedlicher Tests, mit der die durchschnittliche 3D-Leistung eines Systems ermittelt wird – allerdings werden nun hauptsächlich mit DirectX 8 mögliche Effekte getestet, die deutlich mehr Ansprüche an Grafikkarten stellen. Zudem wird die theoretische Geschwindigkeit durch Ermittlung und Darstellung aller Systemkomponenten und Treiberversionen errechnet.
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Der 3DMark2001 soll grundsätzlich auf allen Grafikkarten mit DirectX-7-Treibern laufen, ein installiertes DirectX 8 vorausgesetzt. Der letzte von vier Tests, "Nature" getauft, erfordert jedoch zwingend eine komplett DirectX-8-kompatible Grafikkarte. Im Moment ist das nur die GeForce3. In der dem Benchmark beigepackten Demo bekommt man jedoch auch mit anderen Grafikkarten einen Eindruck von dem, was einen darin erwartet: Bäume und Wiesen, die sich im Wind wiegen, jedes einzelne Blatt ist in Bewegung. Allerdings brachte diese Szene selbst einen Pentium III 866 MHz mit GeForce2 Ultra in Bedrängnis und sorgte für deutliche Ruckler.
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Die anderen Benchmarkteile, die auf allen Karten laufen sollten, umfassen eine Art Autorennen in einem Endzeit-Szenario im Terminator-Stil, eine mittelalterliche Stadt, die von einer Drachenreiterin angegriffen wird, und ein Feuergefecht im Matrix-Stil. Dabei gibt es je zwei Detailstufen, niedrig und hoch. Während die niedrige Detailstufe der höchsten in 3DMark 2000 zu entsprechen scheint, also schon recht beachtlich ist, feuert der 3DMark 2001 bei hoher Detailstufe noch einmal ordentlich mehr Polygone ins Feld und sorgt auf der bereits erwähnten GeForce2 Ultra für gepflegte Ruckler. Ansonsten werden die Fähigkeiten der 3D-Hardware bei Texturing-, Bumpmapping-, Vertex Shadern, Pixel Shadern und Point Sprites noch einmal getrennt getestet.
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Die Tests können auf Wunsch auch mit aktiviertem Anti-Aliasing getestet werden, was dann allerdings momentan erhältliche Hardware bei hoher Detailstufe vollends in die Knie zwingt. Man darf gespannt sein, wie die Tests auf einer GeForce3 und deren sicherlich in diesem Jahr folgender Konkurrenz ausfallen.
Wie bei der Vorgängerversion können Anwender die Daten anschließend per Internet an MadOnion.com übermitteln, können dort verglichen werden und dienen als Basis für Kaufentscheidungen besserer Hardwarekomponenten. Diese liefert MadOnion.com auf seiner Website gleich mit.
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Der 3DMark 2001(öffnet im neuen Fenster) kann ab sofort kostenlos von MadOnion.com heruntergeladen werden(öffnet im neuen Fenster) – mit 38 MB wiegt er dabei etwas mehr als die Vorgängerversion. Die Profi-Version, 3DMark 2001 Professional Edition, kostet knapp 40,- US-Dollar und bietet Statistik-Tool (Result-Browser), Bildqualitäts-Tests, Batch-Runs, Command-Line-Automatisierung und eine spielbare Demo, bei der man selbst durch den Auto-Benchmark rasen und ballern darf. Ein Update von 3DMark 2000 Pro ist für knapp 25,- US-Dollar möglich.