Weitere Entlassungen bei innominate (Update)
"Unsere Open-Source-basierten Sicherheitslösungen, der dahinter stehende Überwachungsservice und unsere Kernkompetenzen im Security-Umfeld haben einen starken Zuspruch am Markt erhalten", erklärte Raphael Leiteritz, CEO und Gründer. "Aus diesen Gründen werden wir unsere Kapazitäten und Ressourcen voll auf den Bereich Sicherheitsprodukte und den dafür vorgesehenen Service konzentrieren."
Diese Spezialisierung bedingt den Wegfall der geplanten Open-Source-basierten Hochverfügbarkeitsproduktfamilie sowie die Einstellung des weiteren Vertriebs der "innominate Protected Database". Gleichzeitig erfordere dieser Schritt eine Anpassung der dafür vorgehaltenen Personalkapazitäten. Wie Raphael Leiteritz gegenüber Golem.de bestätigte, plant innominate über die nächsten Monate einen Personalabbau von insgesamt 40 Prozent.
Die neue strategische Ausrichtung sieht nun die schnellere Weiterentwicklung der "innominate Protected Firewall 2010" sowie deren breitere Integrationsfähigkeit in bestehende Netzwerktopologien vor. Ein zusätzlicher Schritt soll die engere Anbindung des Bereiches "embedded Systems" an die Produktentwicklung sein und die Eingliederung für neuartige Produktkonzepte im Bereich "mobile Security" für mobile internetfähige Handgeräte.