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Spieletest: Anne McCaffrey's Freedom - Endzeit-Adventure

Action-Abenteuer von Red Storm

Geht es nach dem Willen der meisten Science-Fiction-Autoren, sind Aliens zumeist gehässige und zutiefst menschenverachtende Wesen, die nichts Besseres zu tun haben, als sich die Erde untertan zu machen und den einstmals grünen Planeten in eine unwirtliche Steinwüste zu verwandeln. Das Adventure Freedom: First Resistance, das auf den populären Romanen von Anne McCaffrey basiert, bildet da keine Ausnahme.

Artikel veröffentlicht am ,

Screenshot #1
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Hier sind es die bösen Catteni, die die Menschen in die Knechtschaft zwingen und versklaven. Wie in jeder guten Geschichte bildet sich aber auch hier eine wackere und furchtlose Untergrundbewegung heraus, die den Kampf gegen den schier übermächtigen Gegner aufzunehmen bereit ist. Der Spieler darf dabei Angel Sanchez, die Anführerin der Freiheitskämpfer, übernehmen.

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Screenshot #2
Screenshot #2
Das stimmige Szenario mit den in Endzeit-Atmosphäre gestalteten Grafiken erzeugt zu Beginn in Verbindung mit den schaurigen Hintergrundmusiken eine beklemmende und unheimliche Spannung, bereits nach einigen wenigen Minuten Spielzeit zeichnet sich aber ab, dass die Befreiung der Erde eher Stress denn Spielspaß mit sich bringt.

Screenshot #3
Screenshot #3
Das beginnt bei den weitläufigen und nicht sehr übersichtlichen Arealen, die man oft mehrmals ablaufen muss, um eine bestimmte Person oder einen Ausgang zu finden. Die im Spielverlauf zunehmenden Action-Szenen verlangen eher Glück als Geschick, und auch die vielen Multiple-Choice-Gespräche verlieren sich bald in Wiederholungen und Belanglosigkeiten.

Screenshot #4
Screenshot #4
Später darf man dann neben Angel noch zwei weitere Charaktere steuern, wirkliche spielerische Abwechslung entsteht dadurch aber auch nicht. Kein Wunder also, dass man sich eine Lokalisierung des Programmes gleich gespart hat, die Alienjagd muss komplett in Englisch absolviert werden. Und apropos Sparen: Die knapp 80 DM teure Spielpackung enthält neben der Spiel-CD in einer Klarsichthülle nur eine Registrierungskarte - sogar das Handbuch ist nur im PDF-Format auf der CD enthalten.

Fazit:
Das von den auf der Rainbow-Six-Serie basierenden Spielen erfolgsverwöhnte Team von Red Storm hat mit Freedom einen Titel veröffentlicht, der zwar hinsichtlich der Präsentation zunächst zu gefallen weiß, aber auf Grund spielerischer Mängel schon nach kurzer Spieldauer uninteressant wird. Auch wenn es in letzter Zeit leider recht wenig ansprechende Horror- oder Fantasy-Adventures gab, muss vom Kauf dieses Spieles abgeraten werden.



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