Abo
  • Services:

DDR DRAM oder RDRAM - die Entscheidung fällt nicht 2001

Studie über Marktchancen der neuen DRAM-Technologien

Eine Entscheidung, welche der derzeit aktuellen DRAM-Technologien (Dynamic Random-Access Memory ) in Zukunft die Nase vorn haben wird, fällt nicht mehr in diesem Jahr, zu diesem Schluss kommt zumindest die Gartner-Tochter Dataquest. Die Kandidaten heißen aber klar Double Data Rate DRAM (DDR DRAM) und Rambus DRAM (RDRAM).

Artikel veröffentlicht am ,

Dataquest geht davon aus, dass in den kommenden Jahren Mikroprozessoren im Gigahertz-Bereich die Norm sein werden und mit steigenden Taktraten klettern auch die Anforderungen an die Speichermodule. Der Flaschenhals-Speicherbus kann die benötigten Bandbreiten von 1,6 GB/sek. nicht liefern, was zur Entwicklung neuer Technologien wie eben DDR DRAM und RDRAM geführt hat.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Mannheim
  2. BWI GmbH, Nürnberg, Bonn, Meckenheim, Koblenz, München

Dabei gehen die großen Prozessorschmieden unterschiedliche Wege. Anders als in früheren Jahren folgt AMD nicht mehr Intel, sondern geht einen eigenen Weg, und der heißt DDR DRAM. Intel versucht hingegen RDRAM in den Markt zu drücken und bündelt Rambus Inline Memory Module (RIMMS) mit dem Pentium 4.

"Mit DDR DRAM haben DRAM-Hersteller ihre einzige Chance ergriffen, die Kontrolle über die DRAM-Technologie Road Map zu behalten und die Schande abzuwenden, nur etwas mehr zu werden als Silizium-Gießereien für Intel und Rambus", so Richard Gordon, Principal Analyst bei Gartner Dataquest.

Um einer Wiederkehr dieses Technologie-Übergangs-Debakels entgegen zu wirken, müssen die DRAM-Hersteller eine industrieweite DRAM-Alliance, einschließlich AMD und Intel, schließen, um eine glaubhafte DRAM-Technologie-Road-Map zu entwickeln. Die Allianz sollte dabei um Transparenz zwischen den Teilnehmern bemüht sein, um Konflikte und mögliche schädliche juristische Auseinandersetzungen zu vermeiden.

"In den nächsten Jahren könnten wir einen stark fragmentierten DRAM-Markt in technologischer Hinsicht erleben. Im Jahr 2001 werden wir wohl Knappheiten auf Grund von Problemen beim Produkt-Mix erleben. Daher müssen DRAM-Hersteller flexibel in ihrer Strategie sein", so Andrew Norwood, Senior Analyst bei Gartner Dataquests weltweiter Halbleiter-Gruppe. "DRAM-Hersteller sollen sowohl Unterstützung für DDR DRAM als auch RDRAM bereithalten und in der Lage sein, die Produktion hochzufahren, je nachdem welche Technologie sich im Markt durchsetzt."

Die Studie "PC Memory Wars: DDR DRAM vs. Rambus." ist über Dataquest Gartner zu beziehen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 7,99€ inkl. FSK-18-Versand
  2. 4,25€

Folgen Sie uns
       


Sonos Beam im Hands on

Beam ist Sonos' erste smarte Soundbar und läuft mit Amazons Alexa. Im Zusammenspiel mit einem Fire-TV-Gerät kann dieses bequem mit Beam mit der Stimme bedient werden. Die Beam-Soundbar von Sonos kostet 450 Euro und soll am 17. Juli 2018 erscheinen.

Sonos Beam im Hands on Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen
Blackberry Key2 im Test
Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen

Zwei Hauptkameras, 32 Tasten und viele Probleme: Beim Blackberry Key2 ist vieles besser als beim Keyone, unfertige Software macht dem neuen Tastatur-Smartphone aber zu schaffen. Im Testbericht verraten wir, was uns gut und was uns gar nicht gefallen hat.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Blackberry Key2 im Hands On Smartphone bringt verbesserte Tastatur und eine Dual-Kamera
  2. Blackberry Motion im Test Langläufer ohne Glanz

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /