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mlview-dxpc - X11-Alternative zu Citrix und Tranatella?

Medialogic verspricht komplette X-Sessions über eine 64-Kbit-Verbindung. Mit dem Projekt ML-View will das italienische Unternehmen medialogic ein Remote X-Desktop für Thin Clients und mobile User als Open-Source-Alternative zu Citrix WinFrame oder SCO Tarantella entwickeln. Damit soll es möglich sein, X-Windows-Sessions auf einem Server auszuführen und über eine schmalbandige Verbindung auf dem Client darzustellen.
/ Jens Ihlenfeld
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Dabei sei das jetzt als Milestone 1 vorgestellte mlview-dxcp nur ein Teil auf dem Weg zu einer effizienten Kompression des X-Protokolls. Auch will man mlview-dxpc nicht als ein neues Release des DXPC (Differential X Protocol Compressor) darstellen, es sei denn, das DSPC-Team will es so.

Im Gegensatz zu DXCP soll es mit mlview-dxcp möglich sein, eine komplette KDE-Session einschließlich Browser per Remote durch eine Kbps-Verbindung auf dem Client darzustellen. DXCP stößt bei komplexeren X-Applikationen an seine Leistungsgrenzen. Trotz allem darf man bei solch geringen Bandbreiten kein Geschwindigkeitswunder erwarten.

Durch ein agressives Caching von Nachrichten und andere Optimierungen will man eine Kompression von 10:1 bis 400:1 erreichen. Bei einer durchnittlichen X-Session inklusive Web-Browsing, E-Mail-Bearbeitung und Programmieren komme man auf eine Kompression von etwa 60:1 bei Bandbreiten von 4 Kbps.

Noch steht man mit mlview-dxpc aber am Anfang, geplant sind eine Reihe weiterer Features und Verbesserungen.


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