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c't: DVD-Brennen wird billiger - Geräte für 2000 DM geplant

Eigene Video-DVDs herstellen. Nach vier Jahren Wartezeit kommen nun nach und nach endlich DVD-Brenner und beschreibbare DVDs zu erschwinglichen Preisen für den Endverbraucher auf den deutschen Markt. Das Computermagazin c't beschreibt in seiner aktuellen Ausgabe 6/2001 Einsatzmöglichkeiten des Mediums.
/ Andreas Donath
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Bisher gab es keine für Privatleute erschwingliche Möglichkeit, selbst DVDs zu erzeugen. Rekorder waren erst für fünfstellige Beträge erhältlich, ein einfach beschreibbares Medium kostete um die 100 DM. Für Ende März kündigte Apple einen G4-Macintosh mit DVD-R-Recorder und Medien zu einem Einzelpreis unter dreißig DM an.

Das für 2000 DM gerade noch erschwingliche entsprechende Laufwerk auch für den allgemeinen Gebrauch will Pioneer auf der CeBIT vorstellen. Sowohl DVD-ROM-Laufwerke in Rechnern als auch DVD-Video-Player sollen selbst gebrannte DVD-R-Medien problemlos lesen können, so die c't.

Pioneer stellt den DVD-R-Brenner auf der diesjährigen CeBIT in Halle 12, Stand B 30 vor. Die bespielten DVD-Rs sollen voll kompatibel zu DVD-ROM-Laufwerken und DVD-Videoplayern sein.

Das DVD-Format wird derzeit in erster Linie als Videospeicher genutzt. Eine DVD bietet den Bedienkomfort einer CD und Zusatzfunktionen, bei denen keine Videokassette mithalten kann: schärferes Bild, stabile Farben und Ton in Kinoqualität. Lästiges Spulen und Abnutzungserscheinungen entfallen. Darüber hinaus bieten DVDs viel Platz für Hintergrundinformationen, zusätzliches Filmmaterial, bis zu acht verschiedene Sprachfassungen, Surround-Sound und bis zu 32 Untertitel-Spuren.

Mit dem richtigen Brenner lässt sich eine DVD-ROM ebenso einfach wie eine CD- ROM oder eine Audio-CD erstellen, so die c't. Bei der Herstellung eigener Video- DVDs benötigt man jedoch zur Bündelung und Strukturierung der Audio- und Videodaten auf den Datenträger DVD-Authoring-Programme. Sie ermöglichen die inhaltliche Gestaltung, das Erstellen von Menüs für die Navigation, das Einfügen von Untertiteln sowie die Einrichtung synchroner Tonspuren mit mehreren Kanälen und in verschiedenen Sprachen. Sechs dieser Authoring-Programme stellt c't in der Ausgabe 6/2001 vor.


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