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Aus für Windows 98 und Windows NT 4.0 im Juli 2002

Microsoft definiert Lebenszyklus seiner Betriebssysteme. Mit der Veröffentlichung der Desktop Product Lifecycle Guidelines für Windows hat Microsoft seine Roadmap für Desktop-Betriebssysteme bekannt gegeben. Das "Leben" einer Windows-Version gliedert sich dabei in insgesamt drei Abschnitte – die Phasen Mainstream, Extended und Non-Supported. Entsprechend dieser Roadmap wird Microsoft ab Juli 2002 den Vertrieb der Produkte Windows 98 und Windows NT 4.0 einstellen.
/ Jens Ihlenfeld
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Der insgesamt fünfjährige Produktzyklus von Microsoft-Desktop-Betriebssystemen gliedert sich in drei Phasen. Die erste Phase wird Mainstream genannt und dauert drei Jahre. In dieser Zeit steht für die über sämtliche Vertriebskanäle beziehbaren Produkte das komplette Support-Angebot zur Verfügung. Darauf folgt die Phase Extended, die 12 Monate dauert. In dieser Phase wird der Vertrieb von Lizenzen über den Einzelhandel eingestellt. Patches und Bugfixes sind dann nicht mehr kostenlos erhältlich.

Die Lifecycle Strategy soll Kunden eine höhere Planungssicherheit bieten. Damit sie auch in alle heutigen Planungsszenarien passt, bietet Microsoft für Windows 98, Windows 98 SE und Windows NT 4.0 die Möglichkeit einer Verlängerung der Hotfixes um ein weiteres Jahr an. In der letzten Phase, Non-Supported, ist das jeweilige Client-Betriebssystem nur noch in Verbindung mit dem Erwerb neuer Systeme zu beziehen, beispielsweise um funktionierende, homogene Rechner-Netzwerke erweitern zu können. Benutzern stehen dann ausschließlich der Online-Support sowie die Support-Angebote der Microsoft-Partner zur Verfügung.


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