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Neue kompakte Sony Mavicas speichern Bilder auf Mini-CD-RW

156 MB wiederbeschreibbare Speicherkapazität. Nachdem im Herbst letzten Jahres die erste CDMavica, die MVC-CD1000, eingeführt wurde, hat Sony jetzt neue Modelle angekündigt, die neben den einmal bespielbaren 8-cm-CD-R-Medien jetzt auch CD-RW-Medien der gleichen Größe beschreiben können. Zudem sind die beiden neuen Modelle wesentlich kompakter als der Vorgänger.
/ Andreas Donath
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Die Sony MVC-CD300 und MVC-CD200 können die 156 MB fassenden Medien in CD-RW-Ausführung bis zu 200-mal wiederbeschreiben. Abseits der Wiederbeschreibbarkeit sticht besonders das günstige Preis-Speicher-Verhältnis ins Auge. Außerdem ist die Kompatibilität der CD-R bzw. CD-RW nicht zu verachten, die es erlaubt, ohne Verkabelung oder zusätzlichen Adapter die Daten mit allen gängigen MultiRead-CD-Laufwerken auszulesen.

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Der Preis einer Mini-CD-RW beträgt ca. 15,- DM. Damit liegen die Kosten umgerechnet gerade einmal bei 10 Pfennigen pro Megabyte Speicherkapazität. Die Bilddaten werden zudem im standardisierten Universal Disc Format (UDF) auf die CD-RW geschrieben. Nach dem Finalisieren werden diese dann im ISO-9660-Format gespeichert.

In der MVC-CD300 arbeitet ein 3,34-MegaPixel-Super-HAD-CCD gemeinsam mit einem 14-bit-Analog/Digital-Wandler und einem Zeiss-Objektiv. Das günstigere Modell MVC-CD200 besitzt einen 2,1-MegaPixel-Chip.

Mit der MVC-CD300 lassen sich Bilder mit einer maximalen Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixel machen. Das 3fache optische und 6fache digitale Zoom bei der MVC-CD300 besitzt einen Zoombereich von 34 bis 102 mm (39 bis 117 mm bei der MVC-CD200). Im Makrobereich sind Aufnahmen ab 4 cm möglich.

Das 2,5-Zoll-LC-Farbdisplay dient nicht nur zur Auswahl des richtigen Motivs, sondern auch als sofortige Aufnahmekontrolle und Steuerungsmonitor für sämtliche Menü-Bereiche. Zudem ist das Sony-typische Jog Dial zur Menüsteuerung vorhanden. Die Kameras erlauben auch Filmaufnahmen im MPEG-Format, allerdings nur mit 16,6 Bildern pro Sekunde.

Der eingebaute Blitz löst nach Bedarf einen Vorblitz zur Reduktion des Rote-Augen-Effekts aus. Blenden- und Verschlusszeit können sowohl über eine Priorität als auch vollständig manuell gesteuert werden. Darüber hinaus gibt es verschiedene Motivprogramme sowie Spotmessung und AE-Lock. Bei beiden Mavicas gibt es eine Serienbildfunktion, die eine Bildfolge von bis zu drei (MVC-CD300) bzw. zwei (MVC-CD200) Aufnahmen erlaubt.

Wie alle Digitalkameras von Sony sind auch diese mit der Info-Lithium-Technologie ausgerüstet. Eine volle Akkuladung reicht nach Angaben von Sony für bis zu 75 Minuten Aufnahmen bzw. 800 Fotos.

Zum Lieferumfang gehören je eine 8-cm-CD-R und eine 8-cm-CD-RW, ein Akku NP-FM50, AV- und USB-Kabel, Bildbearbeitungs- und Brennersoftware sowie ein Netzladeadapter.

Die Sony MVC-CD300 kostet 2.899,- DM und ist ab Juni 2001 lieferbar. Die MVC-CD200 kostet 2.299,- DM und ist ebenfalls ab Juni 2001 im Handel.


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