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Studie: Verwaltungs(r)evolution per Internet

Der Staat geht in drei Stufen online und wird (hoffentlich) bürgernäher

Bis 2008 soll das Internet zum wichtigsten Kommunikationsmedium zwischen Staat und Bürger avancieren und gleichzeitig unternehmerisches Handeln für die Verwaltung zum Muss geworden sein. Wie die jüngste Studie "Der Staat geht online - Verwaltungs(r)evolution durch das Internet" von Forrester Research zeigen soll, wird sich die Verwaltungsrevolution in drei Phasen vollziehen.

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In der jetzigen Phase werde E-Government nur durch Pilotprojekte betrieben. In der Masse beschränken sich die Online-Angebote deutscher Behörden im Wesentlichen auf spärliche Informationen rund um Öffnungszeiten, Adressen, das touristische Umfeld und Informationen zum Wirtschaftsstandort. Die unzureichende technische Infrastruktur bremst die Umsetzung vorhandener E-Government-Konzepte. Größtes Problem dabei sind die unterschiedlichen Systeme der Behörden, die untereinander nicht kompatibel sind. Auch Standards zum Übersetzen der verschiedenen Datenstrukturen fehlen, obwohl sich viele Verwaltungsaufgaben zur Zentralisierung eignen, so Forrester.

Inhalt:
  1. Studie: Verwaltungs(r)evolution per Internet
  2. Studie: Verwaltungs(r)evolution per Internet

In einer zweiten Phase ab 2003 werden der Studie nach sukzessive die staatlichen Dienstleistungen virtualisiert und neu organisiert. "Der Kunde wird sich im Internet nicht bei seinem lokalen Finanzamt einwählen, sondern bei einem zentralen Finanzamtsportal", so Forrester-Analyst Jörg Nußbaumer. "Dadurch kommt es zu einer physischen Entkoppelung des Wohnsitzes des Beauftragenden und der Bearbeitung seines Auftrages." Viele der staatlichen Bearbeitungsvorgänge werden deswegen in zentralen Kompetenzzentren organisiert sein. Der wichtigste Vorteil von Kompetenzzentren ist ihre Wirtschaftlichkeit. Mit wachsender Anzahl der Transaktionen sinken die Grenzkosten und es könnten durch die Bildung größerer Einheiten zentrale Kompetenzen aufgebaut werden. Durch den Aufbau zentraler Kompetenzzentren könne der Staat zudem wirtschaftsschwache Regionen fördern, empfielt die Studie.

Studie: Verwaltungs(r)evolution per Internet 
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