• IT-Karriere:
  • Services:

Bitkom: Kein Ende des Mangels an IT-Spezialisten absehbar

Im Jahr 2000 wurden in Westeuropa 14,5 Millionen Experten mit den genannten Qualifikationen nachgefragt. Hiervon gehören 10,4 Millionen oder 72 Prozent zu den "klassischen" ITK-Arbeitsplätzen. Ein besonders großer Bedarf besteht nach Angaben von Bitkom an erfahrenen Netzwerkspezialisten, Programmierern, Entwicklern sowie Beratern, die über gleichermaßen gute technische wie betriebswirtschaftliche Kenntnisse zur Analyse kundenorientierter Geschäftsprozesse verfügen.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Offenburg
  2. SHW Automotive GmbH, Tuttlingen, Aalen-Wasseralfingen, Bad Schussenried

Auf das Segment E-Business entfallen europaweit 2,8 Millionen und auf den stark wachsenden Bereich Call-Center und Online Support 1,3 Millionen Arbeitsplätze. Von der Gesamtnachfrage nach ITK-, E-Business- und Call-Center-Spezialisten konnten 13 Prozent nicht befriedigt werden. Der Nach­frageüberhang umfasst in der Summe 1,87 Millionen Fachkräfte.

Bis zum Jahr 2003 soll der Bedarf an entsprechenden Experten europaweit auf 22 Millionen anwachsen. Bitkom-Vize Harms fürchtet, dass dann 18 Prozent der Stellen nicht besetzt werden können. "Jede sechste Stelle bleibt frei", warnt Harms. Besonders betroffen sei der Bereich E-Business. Die Studie geht davon aus, dass die Nachfrage nach E-Business-Spezialisten allein im Jahr 2001 um 40 Prozent steigen wird. Zwischen 2000 und 2003 sollen in diesem Sektor 3,5 Millionen zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Die europäischen Bildungssysteme können allerdings nur 2,1 Millionen zusätzliche Experten zur Verfügung stellen. Jede dritte E-Business-Stelle kann deshalb im Jahr 2003 nicht oder nicht ausreichend qualifiziert besetzt werden.

Innerhalb Westeuropas verzeichnet Deutschland vor Großbritannien den stärksten Fachkräftebedarf. Zurzeit bestünde in Deutschland eine Nachfrage nach 2,95 Millionen ITK-, E-Business- und Call-Center-Spezialisten. 444.000 oder 15 Prozent dieser Stellen können nicht adäquat besetzt werden. Bis zum Jahr 2003 soll die Nachfrage nach Experten auf 4,22 Millionen anwachsen. Diesem Zuwachs von 1,27 Millionen zusätzlichen Arbeitsplätzen stehen lediglich 991.000 zusätzlich verfügbare Experten gegenüber. Die Qualifikationslücke vergrößert sich in Deutschland um 279.000 Experten oder 63 Prozent. Im Jahr 2003 werden hier zu Lande voraussichtlich 723.000 Stellen nicht adäquat besetzt werden können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Bitkom: Kein Ende des Mangels an IT-Spezialisten absehbar
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Folgen Sie uns
       


Neue Funktionen in Android 11 im Überblick

Wir stellen die neuen Features von Android 11 kurz im Video vor.

Neue Funktionen in Android 11 im Überblick Video aufrufen
Probefahrt mit E-Vito Tourer: Der Kleintransporter mit der großen Reichweite
Probefahrt mit E-Vito Tourer
Der Kleintransporter mit der großen Reichweite

Der E-Vito Tourer von Mercedes-Benz hat nicht nur einen deutlich größeren Akku bekommen. Auch neue Assistenzsysteme haben wir ausprobiert.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Staatliche Förderung BMW erhält 60 Millionen Euro für Akkuforschung
  2. Geländewagen General Motors zeigt Elektro-Hummer
  3. Rivian Erste E-Pick-ups kommen im Juni 2021

Kontaktlos: Eine deutsche Miniserie unter Pandemie-Bedingungen
Kontaktlos
Eine deutsche Miniserie unter Pandemie-Bedingungen

Weltweit haben Künstler unter Corona-Bedingungen neue Projekte angestoßen. Nun kommt mit Kontaktlos auch eine interessante sechsteilige Serie aus Deutschland.
Eine Rezension von Peter Osteried

  1. Universal Kinofilme kommen früher ins Netz
  2. Messe nur digital Die Corona-Realität holt die CES ein
  3. Covid-19 Linux Foundation startet Initiative gegen die Pandemie

Programmierer als Künstler: Von der Freiheit, Neues in Code zu denken
Programmierer als Künstler
Von der Freiheit, Neues in Code zu denken

Abgabetermine und Effizienzansprüche der Auftraggeber drängen viele dazu, Code nach Schema F abzuliefern. Dabei kann viel Gutes entstehen, wenn man Programmieren als Form von Kunst betrachtet.
Von Maja Hoock

  1. Ubuntu Canonical unterstützt Flutter-Framework unter Linux
  2. Complex Event Processing Informationen fast in Echtzeit auswerten
  3. Musik Software generiert Nirvana-Songtexte

    •  /