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Spiegel: Billigaktien für Metabox-Manager

Aufsichtsrat Schumacher zurückgetreten. Das am Neuen Markt gelistete Unternehmen Metabox hat nach einem Bericht des Spiegel neue Aktien weit unter dem Börsenkurs ausgegeben. Bei mehreren Kapitalerhöhungen wurden die Papiere teilweise zum Preis von einem Euro von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern gezeichnet.
/ Andreas Donath
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Metabox-Chef Stefan Domeyer erklärte dem Magazin, die jüngsten Aktientransaktionen ständen im Zusammenhang mit dem Einstieg eines US-Investors im letzten Herbst. Dafür sei die kurzfristige Bereitstellung von handelbaren Aktien eine Voraussetzung gewesen.

Die von den Altaktionären im Wege eines Darlehens zur Verfügung gestellten Aktien wurden zu "marktnahen Preisen" an die Investoren weitergegeben, so Domeyer. Im Gegenzug habe Metabox mit diesen Altaktionären eine Kapitalerhöhung durchgeführt, um die geliehenen Aktien zurückzuführen.

Inzwischen ist im Metabox-Aufsichtsrat ein weiterer Abgang zu verzeichnen. Manfred Schumacher, früher stellvertretender Chefredakteur des Magazins "Focus", legte vor zwei Wochen seinen Sitz im Kontrollgremium nieder, so der Spiegel.

Laut Met@box AG habe man bei Nutzung des genehmigten Kapitals unter Ausschluss des Bezugsrechtes insgesamt 1.384.978 Aktien an internationale Investoren ausgegeben. Dabei seien dem Unternehmen 12 Millionen DM zugeflossen, die für die laufende Finanzierung und Produktionsanlaufkosten eingesetzt werden sollen. Der Preis je Aktie habe nicht wesentlich unter dem Börsenpreis gelegen. Größter Einzelinvestor war dabei die US-Firma GEM Global Emerging Markets, die sich auf Equity Investments in notierten und nicht-notierten Unternehmen spezialisiert hat.


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