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Telekom-Chef Sommer unter Beschuss aus dem eigenen Haus

Angeblich eklatante Ertragsschwächen in fast allen Geschäftsbereichen

Nach dem Kurssturz der T-Aktie, Klagen von Kleinaktionären und Rücktrittsforderungen aus der Politik droht Telekom-Chef Ron Sommer nun auch Ärger aus dem eigenen Haus. Wie das Nachrichten-Magazin Spiegel meldet, will eine Gruppe von Führungskräften, die der SPD nahe stehen, um Termine bei hochrangigen Regierungsmitgliedern wie Finanzminister Hans Eichel und Kanzleramtsminister Hans Martin Bury nachsuchen.

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Dort wollen sie die ihrer Ansicht nach "mangelnden Managementqualitäten" Sommers darstellen und darauf drängen, einen Nachfolger zu suchen. Anlass für den internen Aufstand ist ein Rundschreiben, das Sommer vor einigen Tagen 300 Führungskräften geschickt hat. Darin macht er vor allem die von "Halbwahrheiten" geprägte "Medienberichterstattung" für den schlechten Kurs der T-Aktie verantwortlich und kündigt verstärkte Kommunikationsbemühungen an.

Diese Analyse, so glaubt die Gruppe der Manager, gehe an der Realität vorbei. Sommer und Teile seines Vorstandes würden Probleme wie die "eklatante Ertragsschwäche" in fast allen Geschäftsbereichen verdrängen, anstatt Lösungen zu suchen.



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