Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Telefontarife - die Luft ist raus

Telekommunikationsdienstleistungen um 8 Prozent billiger als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen aus Sicht der privaten Haushalte im Februar 2001 im Vergleich zum Februar 2000 um 8 Prozent gesunken. Gegenüber dem Vormonat ist der Preisindex für Telekommunikationsdienstleistungen unverändert geblieben.
/ Jens Ihlenfeld
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die Preise für Telefondienstleistungen im Festnetz lagen im Februar 2001 um 2,2 Prozent niedriger als vor Jahresfrist. Am stärksten haben sich die Preise für Auslandsgespräche verbilligt (- 10,8 Prozent), gefolgt von Inlandsferngesprächen, die im Februar 2001 um 8,2 Prozent günstiger waren als im Februar 2000. Die Preise für Ortsgespräche sind im Vorjahresvergleich um 0,7 Prozent gesunken, während Anschluss- und Grundgebühren auf dem Niveau des Vorjahres lagen.

Gegenüber dem Vormonat sind die Preise für das Telefonieren im Festnetz unverändert geblieben.

Das Mobiltelefonieren war im Februar 2001 um 11,3 Prozent preiswerter als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat sanken die Preise geringfügig um 0,1 Prozent.

Für die Internet-Nutzung zahlten die privaten Haushalte im Februar 2001 32,1 Prozent weniger als im Februar 2000. Von Januar auf Februar 2001 wurden keine Preisveränderungen festgestellt.

Damit scheint jetzt die Tendenz zu immer preiswerteren Tarifen gestoppt, im Internetbereich darf man mit dem Ende der T-Online-Flatrate wohl sogar mit steigenden Preisen rechnen.


Relevante Themen