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Umfrage: Firmen fürchten Hackerangriffe beim E-Commerce

Mehr als jedes zehnte Unternehmen hatte schon Sicherheitsverletzungen

Fast jedes zweite Unternehmen in Deutschland fürchtet Hacker als größtes Sicherheitsrisiko für sein E-Commerce-System. Bei 11 Prozent der Unternehmen ist es nach eigenen Angaben in den letzten zwölf Monaten zu Sicherheitsverletzungen ihres E-Commerce-Systems gekommen, wobei es sich hier nur um die entdeckten und gemeldeten Fälle handelt. Und die Angst der Unternehmen vor Hackern scheint berechtigt: Denn ganz überwiegend waren es Firmenfremde, die das E-Commerce-System angegriffen haben. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer Umfrage zur Wirtschaftskriminalität im E-Commerce, die KPMG unter den großen deutschen Unternehmen durchgeführt hat.

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Jede fünfte Firma befürchtet im Hinblick auf mögliche Sicherheitsverletzungen vor allem ein Außerkraftsetzen des Systems. Fast ebenso viele Firmen (19 Prozent) sehen eine Gefahr darin, dass Kreditkartennummern kopiert oder gelöscht werden könnten. 12 Prozent treibt die Sorge, Firmeninformationen oder Kundendaten könnten kopiert oder gelöscht werden. Aber auch der Imageschaden bei Bekanntwerden einer Sicherheitsverletzung ist ein nicht zu unterschätzender Faktor für die Unternehmen.

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Erst 36 Prozent der Unternehmen lassen ihre E-Commerce-Systeme von Dritten, in aller Regel von externen Spezialisten, überprüfen. Doch fast ein Drittel setzt bislang noch keine speziellen Maßnahmen gegen mögliche Sicherheitsverletzungen im E-Commerce-System ein. Sofern spezielle Verfahrensweisen eingesetzt werden, enthalten diese überwiegend keine besonderen Richtlinien zum Umgang mit Computerkriminalität und zur Sicherstellung einer korrekten Beweisermittlung.

Als besonders wirksame Maßnahme zur Sicherheit ihrer E-Commerce-Systeme betrachten die Unternehmen laut KPMG-Umfrage regelmäßige Tests auf unberechtigte Zugriffe. Rund ein Fünftel erhofft sich von der Verbesserung spezieller Software zu Sicherheitszwecken eine bessere Abschottung gegen Angriffe im Netz. Externe Sicherheitschecks werden ebenfalls als eine wichtige Schutzmaßnahme gewertet. Den rechtlichen Rahmenbedingungen wird dagegen in diesem Zusammenhang nur eine geringe Bedeutung zugemessen.

Zwar liegen keine verlässlichen Statistiken über den volkswirtschaftlichen Schaden doloser Handlungen im Internet vor, doch die durch den "Loveletter-Virus" im vergangenen Jahr weltweit entstandenen Verluste, die Experten auf 20 Milliarden DM beziffern, sind ein deutlicher Hinweis auf das Gefahrenpotenzial. Dass über ein Drittel der Unternehmen in der mangelnden Wachsamkeit der eigenen Mitarbeiter und unzureichenden Sicherheitsrichtlinien eine große Gefahr für ihr E-Commerce-System sieht, ist für Dieter John, Partner bei KPMG Integrity Services in Köln, "ein Alarmzeichen". Vorbeugung durch Aufklärung und Schulung der Mitarbeiter sind deshalb für ihn die wichtigsten Maßnahmen für ein funktionierendes Sicherheitssystem. Aber auch die Einführung bzw. laufende Weiterentwicklung der IT-Sicherheitsrichtlinien müsse gewährleistet sein. Die KPMG-Experten empfehlen zudem die Installation einer Sicherheits-Software, die Angriffe auf das System sofort erkennt.



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