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After Effects 5.0 mit 3D-Funktionen

Deutsche Version für das dritte Quartal geplant

Die Video- und Animationssoftware After Effects erweiterte Adobe in der neuen Version 5.0 um spezielle 3D-Funktionen, womit es möglich sein soll, 2D-Elemente im dreidimensionalen Raum zu animieren. Damit verhält sich das Programm im Grunde wie ein 3D-Renderer ohne Rendering-Engine: Denn man kann eine 3D-Ebene nur positionieren oder drehen, indem eine Z-Koordinate als Ergänzung zu den üblichen X- und Y-Koordinaten verwendet wird.

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After Effects 5.0
After Effects 5.0
Im 3D-Teil von After Effects 5.0 stehen verschiedene Kamerapositionen zur Wahl, wobei jede Kamera verschiedene Linsen-Einstellungen besitzt, was von diversen Beleuchtungsvarianten ergänzt wird. Außerdem lassen sich Bilder mit Schatteneffekten versehen. Die Kamera- und Licht-Einstellungen haben auf sämtliche 2D-Ebenen übrigens keinerlei Auswirkungen, sondern gelten nur in den speziellen 3D-Ebenen.

Mehrere mögliche Ansichten sollen hierbei die Arbeit erleichtern, allerdings fehlt After Effects eine automatische doppelte oder vierfache Ansicht, wie man es von 3D-Programmen kennt. Auch lassen sich keinerlei 3D-Modelle importieren.

Zu den weiteren Neuerungen von After Effects zählt eine Parenting-Funktion, die ein hierarchisches Arbeiten mit Ebenen ermöglicht: So bestimmt man Parent- und Child-Ebenen, wobei letzterer Ebenentyp automatisch die Einstellungen der Parent-Ebene übernimmt. Expressions nennt Adobe eine Möglichkeit, einzelne Ebenen miteinander zu verknüpfen: Das führt dazu, dass bei der Bewegung einer einzelnen Ebene andere Ebenen nach bestimmten Parametern entsprechend bewegt werden.

Außerdem enthält After Effects 5.0 erweiterte Maskenfunktionen, die direkt im Composition-Fenster arbeiten. Als neues Ausgabe-Format spendierte Adobe dem Programm einen Export-Filter für das Flash-Format (.swf) von Macromedia. Damit lassen sich fertige After-Effects-Animationen leicht in eigene Webseiten einbinden. Zudem überarbeitete der Hersteller die Bedienoberfläche, um eine leichtere Steuerung des Programms zu ermöglichen.

Adobe bietet außerdem ein erweitertes Production Bundle, das zusätzlich ein neues Vektor-Zeichenwerkzeug besitzt und 16-Bit-Farben unterstützt. Das Paket umfasst zudem zahlreiche neue Effekte, wie Shatter, Radio Waves, Colorama und Fractal.

After Effects 5.0 für die Betriebssysteme Windows 98, Millennium und 2000 sowie MacOS 9.0.4 und MacOS X soll im zweiten Quartal in den USA erscheinen. Deutsche Versionen sind für das dritte Quartal geplant. Derzeit stehen nur die US-Preise fest: So kostet After Effects 5.0 in der Standard-Version 649,- US-Dollar und 1.499,- US-Dollar als Production Bundle. Updates von der Standard-Version sind für 199,- US-Dollar und von dem Production Bundle für 299,- US-Dollar erhältlich.


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