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Sea-Monkeys im Handy - Motorolas Tamagotchi-Konkurrent

Motorola und Creature Labs bilden Allianz zur Entwicklung mobiler Spiele

Motorolas Geschäftsbereich Global Telecom Solutions Sector (GTSS) und der Spieleentwickler Creature Labs wollen zukünftige Motorola-Mobiltelefone mit virtuellen Haustieren bevölkern. Benutzer sollen mit ihnen auf datenfähigen mobilen Endgeräten über Mobilnetze wie GPRS und UMTS spielen können.

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Auf der Grundlage eines Zweijahres-Vertrags und mit Beschränkung auf den Mobilfunk-Markt wird Motorola von Creature Labs entwickelte Spiele vermarkten. Die Spiele sollen leicht verständlich und nicht nur auf die traditionellen Zielgruppen ausgerichtet sein; zu den angesprochenen Zielgruppen gehören laut Motorola ein größerer Prozentsatz weiblicher User sowie jüngere Mobiltelefon-Nutzer. Das Konzept soll Betreibern mobiler Netze eine vielversprechende neue Einnahmequelle sichern.

Das erste Produkt basiert auf den weltberühmten 'Sea-Monkeys', die einigen in Deutschland vielleicht noch aus Yps-Gimmicks ein Begriff sind. Die Nachfolgeversionen sollen dann individuellen Kundenanforderungen angepasst werden. Das Spiel beginnt mit der Geburt eines virtuellen Sea-Monkey, den es nach Tamagotchi-Art zu pflegen und umsorgen gilt. Den Spielern obliegt zudem die Sorge um den Zustand der Umwelt des "Haustiers", also um dessen Aquarium.

Da das Spiel auf einem Server läuft, der an das Mobilnetz des Betreibers angeschlossen ist und eben nicht auf dem Endgerät des Spielers, bleibt das Spiel ununterbrochen aktiv, und der Spieler muss sich regelmäßig in das Netz einwählen, um sicherzustellen, dass sein Sea-Monkey rundum glücklich und gesund ist. Ein Spieler kann mehrere Sea-Monkeys als Haustiere halten.

Je mehr sich ein Spieler mit seinem Sea-Monkey und dessen Lebensraum beschäftigt, desto größer fällt sein Lohn in Form von Bonuspunkten aus. Solche Bonuspunkte können dann eingetauscht werden gegen neue Wasserpflanzen, Geräte zur Reinhaltung des Aquariums oder zum Aufbau von Beziehungen zu weiteren Tierchen beitragen.

Neuere mobile Datensysteme wie GPRS und UMTS ermöglichen den direkten Zugriff und permanente virtuelle Verbindungen, die es dem Benutzer ermöglichen, ständig mit dem Server in Verbindung zu bleiben.

Motorola sieht in solchen mobilen Spielen eine wichtige Erweiterung des Angebots an Mobilfunkkunden und gleichzeitig die Chance, Netzauslastung und Einnahmen zu erhöhen. Motorola hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, zum führenden Anbieter von mobilen Unterhaltungsangeboten zu werden. Im letzten Jahr hatte sich Motorola dazu bereits Sega als Partner an Land gezogen.


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