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Liefert Sharp den Zaurus-PDA mit Linux aus?

Sharp zeigt Zaurus-PDA auf der CeBIT. Laut amerikanischen Presseberichten soll der Zaurus-PDA in den USA nicht nur mit dem Sharp-eigenen proprietären Betriebssystem, sondern bis Ende des Jahres auch in einer Version mit Linux ausgeliefert werden. Ob es auch in Deutschland eine Linux-Version dieses PDA geben wird, ist nicht bekannt; derzeit ist der Zaurus nur in Japan erhältlich .
/ Ingo Pakalski
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Sharp will auf der CeBIT in Hannover einen Prototyp des Zaurus-PDA erstmals dem deutschen Publikum zeigen. Ob Sharp den PDA auf der Messe auch schon mit einer Linux-Version zeigen wird, ist derzeit unklar.

In Deutschland wird das Gerät nicht unter der Bezeichnung Zaurus auf den Markt kommen, weil dies aus markenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich ist. Derzeit hört es auf den nichtssagenden Namen "Internet Content Player", der endgültige Produktname steht noch nicht fest. Auch der Arbeitstitel Collie gehört schon der Vergangenheit an, wie die deutsche Pressestelle von Sharp mitteilte. Noch ist auch unklar, wann und zu welchem Preis der PDA überhaupt in Deutschland auf den Markt kommen wird.

Der Internet Content Player kann mit dem proprietären Sharp-Betriebssystem Filme im MPEG-4-Format ebenso abspielen wie MP3-Dateien. Außerdem besitzt das System einen Web-Browser und einen E-Mail-Client. Ob das Gerät für den deutschen Markt mit Terminverwaltungs-Funktionen und Adressmanager ausgestattet wird, ist derzeit ebenfalls noch unklar.

Auf der Hardware-Seite enthält der PDA 8 MByte RAM, ein 3,5-Zoll-TFT-Farb-Display und eine kleine Tastatur. Außerdem besitzt das Gerät Slots für CF-Speicherkarten und SD-Multimedia-Karten. Einen Kopfhörer mit integrierter Fernbedienung liefert Sharp gleich mit. Der Li-Ion-Akku soll etwa vier Stunden bei eingeschalteter Hintergrundbeleuchtung durchhalten. Ohne Hintergrundbeleuchtung bringt es das Gerät dann auf insgesamt zehn Stunden.


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