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Infineon und Toshiba wollen UMTS und MPEG-4 verbinden

Schnittstellen-Kompatibilität für die nächste Generation von Mobiltelefonen. Infineon und Toshiba kündigten an, dass sie bei der Realisierung der Schnittstellen-Kompatibilität zwischen dem Dual-Mode UMTS/GSM-Basisband-IC M-GOLD von Infineon und dem MPEG-4 Single-Chip-Codec TC35273XB (T3) von Toshiba zusammenarbeiten wollen.
/ Andreas Donath
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Damit soll eine integrierte Lösung zur Verfügung gestellt werden, die die Übertragung und (De)Codierung von MPEG-4-Videodaten für die nächste Generation von Mobiltelefonen ermöglicht. Mit der Lösung sollen Anwender in Zukunft über Mobiltelefone Streaming-Video-Daten empfangen und betrachten oder Streaming-Video-Daten übertragen, die von einem mit einer Kamera ausgestattetem Terminal aufgezeichnet wurden.

Takeshi Nakagawa, Vice President der Toshiba Corporation Semiconductor Company, sagte dazu: "Wir treiben unsere MPEG-4-Technologie insbesondere in Japan stark voran, während uns die Zusammenarbeit mit Infineon helfen wird, den weltweiten Markt zu erschließen. Wir sind davon überzeugt, dass die Kombination der beiden Chips eine fortschrittliche und attraktive Lösung für mobile 3G-Endgeräte darstellt."

Um den steigenden Forderungen für die Bearbeitung von Streaming-Media in drahtlosen Applikationen gerecht zu werden, kündigte Toshiba im Januar 2001 den TC35273XB an – eine Single-Chip-Lösung für einen MPEG-4-Codec mit besonders geringer Leistungsaufnahme.

Der neue Chip integriert einen MPEG-4-Codec mit 12 Mbit Embedded-DRAM und stellt eine komplette, stromsparende Lösung für die Codierung, Übertragung und Decodierung gemäß dem MPEG-4-Standard dar. Der neue MPEG-4-Codec soll es Entwicklern ermöglichen, drahtlose Kommunikationsgeräte wie mobile interaktive Multimedia-Geräte sowie digitale TV- oder Remote-gesteuerte Produkte zu kreieren.


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