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Hohes Umsatzplus bei Materna

Umsatz steigt um 38 Prozent auf 178 Millionen Euro. Der Kommunikationsspezialist Materna konnte im Geschäftsjahr 2000 seinen Gruppenumsatz auf 178 Millionen Euro (349 Millionen DM) steigern. Das entspricht einem Umsatzzuwachs von 38 Prozent. In beiden Geschäftsbereichen des Unternehmens wurden die Umsatzerwartungen damit übertroffen. 1999 lag der Umsatz bei 129 Millionen Euro (252 Millionen DM). Das zweite Halbjahr 2000 verlief mit einem Umsatz von 101 Millionen Euro (197 Millionen DM) besonders erfolgreich. Der Umsatz des ersten Halbjahres 2000 lag bei 77 Millionen Euro (152 Millionen DM).
/ Andreas Donath
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Der Gruppenumsatz verteilt sich zu 60 Prozent auf die Business Unit Communications, zu 37 Prozent auf die Business Unit Information und zu drei Prozent auf Tochterfirmen. In der Business Unit Information stieg insbesondere der Umsatz aus E-Commerce-Projekten um 50 Prozent an.

In der Business Unit Communications wurde die Internationalisierung weiter vorangetrieben. Die Vertriebsaktivitäten in Asien und Osteuropa wurden ausgebaut. Materna bietet im Ausland u. a. Dienste an für Vodafone in Großbritannien, Tele.ring und Mobilcom Austria in Österreich, Mobistar in Belgien, SFR in Frankreich, Telecel in Portugal sowie One.tel in Australien.

Insgesamt nimmt das Auslandsgeschäft mit 6,7 Millionen Euro (13,2 Millionen DM) 3,7 Prozent des Gruppenumsatzes ein. Die Zahl soll im Geschäftsjahr 2001 auf etwa 25 Millionen Euro (50 Millionen DM) steigen.

Microsoft und Materna sind zur Entwicklung mobiler Unternehmenslösungen eine Partnerschaft eingegangen. Die Basis sollen dabei Plattformtechnologien von Microsoft bilden, einschließlich des Mobile Information Server 2001. Im Zuge der Allianz will Materna mobile Add-on-Lösungen für den neuen .NET Enterprise Server von Microsoft anbieten.

Mit einer Mobile-Payment-Lösung will Materna das Thema Bezahlvorgänge via Handy forcieren. Mobilfunkkunden, die im Internet oder per WAP-Handy shoppen, sollen zukünftig auch mit ihrem Handy bezahlen können, die Rechnungsstellung erfolgt über den Mobilfunkprovider.

Mit der Entwicklung von Multimedia Messaging Services (MMS) plant Materna, zukünftig einen Schritt in Richtung multimediale Dienste zu gehen. Dieser Service soll – mit der Etablierung des UMTS-Standards – multimediale mobile Kommunikation ermöglichen, so dass auch Ton- und Filmdokumente über das Handy übermittelt und genutzt werden können.


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