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Breko: Letzte Meile darf nur 17,80 DM kosten

Angeblich fordert Telekom 91 Prozent zuviel

Die monatlichen Preise, zu denen die Deutsche Telekom ihren Mitbewerbern die so genannte "letzte Meile" vermietet, ist seit Jahren fast 30 Prozent überteuert. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest die Studie "Kosten von Teilnehmeranschlussleitungen in Deutschland", die im Auftrag des Bundesverbandes der regionalen und lokalen Telekommunikationsgesellschaften (Breko) erstellt wurde.

Artikel veröffentlicht am ,

Höchstens 17,80 DM statt der heute verlangten 25,40 DM (jeweils netto) dürften nach Berechnungen verlangt werden, so die Analyse der Duisburger Dialog Consult GmbH. Breko-Geschäftsführer Rainer Lüddemann erklärt dazu: "Angesichts dieser Kostenrechnung ist die von der Telekom geforderte Anhebung der Monatsmiete sehr kühn. Da war wohl eher Verhandlungsstrategie ausschlaggebend."

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Nach Vorstellungen des ehemaligen Monopolisten soll die Teilnehmeranschlussleitung (TAL), über die die Mitbewerber ihre eigenen Endkunden anschließen können, ab 1. April 34,03 DM kosten. Lüddemann: "Bezogen auf die tatsächlichen Kosten ist die Forderung der Telekom um 91 Prozent überhöht." Ähnlich, so Lüddemann weiter, verhalte es sich mit den einmaligen Bereitstellungskosten für einen Anschluss. Hier liege die Forderung des Marktführers je nach Bereitstellungsumfang zwischen 248,47 DM und 356,53 DM. Angemessen seien Werte zwischen 76,80 DM und 186,32 DM .

Der Analyse liegt ein Kostenmodell zu Grunde, das vom Wissenschaftlichen Institut für Kommunikationsdienst (WIK) entwickelt und in seiner Vorversion von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) verwendet wurde, so der Breko-Verband. Eingeflossen seien sämtliche Faktoren, die im Bereich der Netzelemente, der Beschaffungs- und Einrichtungszahlungen sowie der Kapital- und Betriebskosten eine Rolle spielen, einschließlich der Abschreibungs- und Nutzungsdauer.

Hauptkostenfaktor seien mit einem Anteil von 60 Prozent die Erdarbeiten für die Kabelwege. "Hier wurde eine sehr teure Variante des Netzbaus gewählt. Hätte das Rechenmodell überirdische Verlegung zugelassen, beispielsweise in ländlichen Regionen, wären die Kosten sogar deutlich niedriger ausgefallen", so Lüddemann.

Um einer gelegentlich geäußerten Kritik an derartigen Modellrechnungen vorzubeugen, betont der Breko-Geschäftsführer: "Die Rechnung bezieht sich keinesfalls nur auf Ballungsgebiete, wo der Netzausbau günstig zu realisieren wäre." Die zu Grunde liegende Fallstudie sei auf die mittlere Anschlussdichte Deutschlands von 210 Anschlüssen/qkm extrapoliert. Generell sei das WIK-Modell im Übrigen eher an der oberen Kostengrenze orientiert. Für den kostengünstigsten Fall der TAL-Bereitstellung kommt die Studie zu einer monatlichen Anschlussmiete von nur 10,26 DM.



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G.S. 16. Feb 2001

Das ist ja nun ziemlicher Unsinn! 1. Sicher baut die Telekom in der Regel die "goldene...

ich 15. Feb 2001

Das Problem sehe ich darin, das der Grossteil dieser Leitungen zu einer Zeit verbuddelt...

G.S. 15. Feb 2001

Wäre natürlich dann viel einfacher auf der Leitung des Nachbarn zu surfen... ich finde...

Markus Bossert 15. Feb 2001

Ist schon irgendwie komisch, dass eine Studie immer genau ihren Sinn erfüllt. Ein...


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