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Probleme um die Marken SSH und "Secure Shell"

SSH-Erfinder Tatu Ylonen will gegen Markenrechtsverletzungen vorgehen. Der Entwickler der Secure Shell (SSH) Tatu Ylonen bzw. seine Firma SSH Communications Security wollen offenbar gegen die unerlaubte Benutzung ihrer Marken SSH und Secure Shell vorgehen. Davon betroffen ist auch die freie SSH-Implementierung OpenSSH.
/ Jens Ihlenfeld
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Ylonen richtet sich in einer Mail an die Mitglieder der OpenSSH-Entwicklergemeinde, um auf die Verletzung der Marke SSH durch das OpenSSH-Projekt hinzuweisen. Dabei handelt es sich um eine freie SSH-Implementierung, die auf Ylonens ursprünglichem SSH-Secure-Shell-Produkt basiert.

Dabei geht es Ylonen explizit nicht um OpenSSH und freie Implementierung des SSH-Protokolls alias IETF SECSH Working Group Standard, sondern ausschließlich um die Benutzung der Marke. Ylonen fordert das OpenSSH-Projekt daher auf, sich einen deutlich anderen Namen zu suchen, da durch die Markenrechtsverletzung ihm, seiner Firma und deren Lizenznehmern wirtschaftlicher Schaden entstehe. Ylonen führt an, dass er zunehmend Anfragen erhalte, die sich auf OpenSSH beziehen und dies für sein Produkt halten.

Allerdings sollte man hierbei nicht übersehen, dass OpenSSH zunehmend an Poluparität gewinnt und somit zu einer ernsthafen Konkurrenz für Ylonens SSH Communications Security Corporation zu werden scheint.


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