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M+P: Unternehmen ignorieren E-Mail-Bewerbungen

Einträge in Jobdatenbanken für Bewerber und Arbeitgeber sinnvoller. Laut der Mummert + Partner Unternehmensberatung sind viele Personalabteilungen nicht auf die Fülle der E-Mails von Jobinteressenten vorbereitet. Im Schnitt antworte nur eines von fünf deutschen Unternehmen am selben Tag, was die Bewerber oft vergeblich auf eine Antwort warten lasse.
/ Christian Klaß
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Die Nutzung von Online-Jobbörsen sei für Unternehmen wesentlich effizienter. Die Einstellung eines Hochschulabsolventen koste durchschnittlich rund 20.000 Mark, ermittelte die Mummert + Partner. Ein Großteil dieses Aufwandes entstehe in der Personalabteilung. Bei der Nutzung von Jobdatenbanken sollen die Rekrutierungskosten um mehr als 50 Prozent gesenkt werden können. Jede Neueinstellung kostet dann nur noch zwischen 8.000 und 10.000 Mark, so Mummert + Partner.

Dabei gibt der Jobinteressent sein Qualifikationsprofil anonymisiert in eine Job-Datenbank ein. Er kann seine Daten dann jederzeit und von jedem Ort aus aktualisieren. Auf diese Weise ist die digitale Bewerbungsmappe inklusive Zeugnissen und Passfoto immer up to date. Die Personalverantwortlichen der Unternehmen können die Profile direkt am Bildschirm ansehen und sofort entscheiden, zu welchem Bewerber Kontakt aufgenommen werden soll. Das Verfahren verkürzt die Reaktionszeiten, insbesondere bei international agierenden Unternehmen, erheblich und schafft Wettbewerbsvorteile, betont Mummert + Partner. Zudem würde die Suche in Jobdatenbanken zunehmend komfortabler. "Im Gegensatz zur E-Mail-Bewerbung bekommen die Unternehmen so mehr Klasse als Masse" , so die Unternemensberatung.

Künftig könnten nach Auffassung der Mummert + Partner-Experten über 60 Prozent der bisherigen Bearbeitungszeit pro Bewerbung eingespart werden.


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