Siemens gründet Incubator für Mobilfunk-Technologien
Schwerpunkt der Förderung sind mobile Anwendungen, insbesondere Software-Lösungen und Dienstleistungen für die kommenden Mobilfunkstandards GPRS und UMTS. Dazu werden in den nächsten drei Jahren jeweils 60 Millionen Euro investiert. Standorte des Incubators sind zunächst München und Stockholm. Im folgenden Schritt kommt eine dritte Niederlassung in Asien oder den USA hinzu.
Über den Incubator soll eine Förderungs-Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden. Sie reicht vom Gründungskapital über Büroräume, laufende Beratung in Strategie- und Rechtsfragen, Hilfe bei der Rekrutierung des Personals bis hin zu Marketing, Werbung und PR für die Start-ups und ihre Produkte.
Zusätzlich kann das weltweite Vertriebsnetz und der globale Forschungsverbund von Siemens genutzt werden. Pro Standort sollen jährlich bis zu 15 so genannte "Incubatees" aufgenommen werden, insgesamt 45 pro Jahr.
"Im Moment wird viel von der rechtzeitigen Verfügbarkeit der Technik für die nächste Mobilfunkgeneration gesprochen. Doch der Erfolg von UMTS hängt von Applikationen ab, die die Nutzung sinnvoll und lohnend machen. Diese Entwicklungstätigkeit wollen wir durch den Incubator beschleunigen" , so Rudi Lamprecht, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Siemens IC Mobile und Mitglied des Vorstands der Siemens AG.



