Sony: Durchbruch bei organischen selbstleuchtenden Displays
Die für die junge OEL-Technologie recht enorme Displaygröße hat Sony durch eine Adaptive-Current-(TAC-)Ansteuerungs-Technologie erreicht, die gleichzeitig eine hohe Bildauflösung und gleichmäßige Leuchtstärke ermöglichen soll. Bisher wurden von verschiedenen Herstellern wesentlich kleinere Prototypen von OEL-Displays – übrigens auch als OLEDs (Organic LightEmitting Displays) bekannt – vorgestellt. Damit haben OEL-Displays eine technologische Hürde auf dem Weg zur Marktreife überwunden, so Sony.
Sony verspricht, mit seinen selbstleuchtenden "Low-Temperature Polysilicon"-TFTs einen großen Blickwinkel, hohen Kontrast und präzise Farbwiedergabe. Zudem sollen die schmalen, leuchtstarken OEL-Displays sehr schnell reagieren und damit auch für die Wiedergabe von bewegten Bildern geeignet sein.
Die Ankündigung verdeutlicht, was für ein Potenzial in OEL-Displays bzw. OLEDs steckt: Nicht nur für mobile Endgeräte oder kleine Informationsanzeigen ist diese als stromsparend geltende Technologie interessant, sondern unter anderem auch für Desktop-Displays und Fernseher. Bis die neue Displaytechnologie reif für die Massenproduktion ist, wird es allerdings noch etwas dauern. Sony hat nach der Fertigstellung des ersten funktionierenden 13-Zoll-Prototypen bereits angekündigt, sich nun der Entwicklung für Massenmarkt-Produkte zu kümmern, gab aber noch keine Prognosen zur Verfügbarkeit ab.
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