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eToys vor dem Aus: Auch die Letzten müssen gehen

Ausschluss von der NASDAQ droht. Der US-Online-Spielzeughändler eToys hat seinen letzten 293 Mitarbeitern zum 6. April 2001 gekündigt. Bereits Anfang Januar hatte eToys 700 Mitarbeiter entlassen. Damit steht das Aus für eToys wohl unmittelbar vor der Tür.
/ Jens Ihlenfeld
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Grund für die Entlassungen: eToys rechnet damit, dass die liquiden Mittel nur noch bis zum 31. März reichen werden. Dann wird dem Unternehmen das Geld ausgehen. Um das Geschäft dennoch fortsetzen zu können, müsste eToys zusätzliches Kapital in beträchtlicher Höhe auftreiben und dass dies gelingt, mag man bei eToys selbst nicht mehr glauben.

Gemeinsam mit Goldman, Sachs & Co. sucht eToys nun nach Lösungen für das Dilemma. Konkret heißt das, man hofft auf eine Fusion oder Übernahme.

Unheil droht eToys aber auch von anderer Seite, denn das Unternehmen kann die Anforderungen der NASDAQ nicht mehr erfüllen, die einen Aktienkurs von mehr als einem US-Dollar über die letzten 30 Tage fordert. Diesen Wert unterschreitet der Kurs des eToys-Papiers aber seit Mitte Dezember. Derzeit notiert die Aktie bei knapp 30 Cents. So droht nun der Ausschluss von der NASDAQ.


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