Neuer Action-Titel im BattleTech- Universum. 16 Jahre hat das BattleTech-Universum mittlerweile auf dem futuristischen Buckel, die Ideen für neue Spielkonzepte scheinen den Entwicklern aber noch lange nicht auszugehen. Zum vierten Mal darf man nun schon in einem der gewaltigen BattleMechs Platz nehmen und in den Kampf gegen das Böse ziehen.
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Die Hintergrundgeschichte zeigt allerdings bereits erste Abnutzungserscheinungen: Wieder einmal kämpft ein Clan um die Freiheit, einmal mehr ist der Spieler der einzige Überlebende eines Adelsgeschlechts, und natürlich ist der Kampf für die Befreiung des Planeten mehr oder weniger aussichtslos. Die praktische Durchführung der Rettungsaktion unterscheidet sich allerdings erheblich von den bisherigen Mechwarrior-Abenteuern.
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Da wäre zunächst einmal die opulente Präsentation: Die Roboter sind detaillierter und farbenfroher denn je, Explosionen begeistern durch fulminante Feuerbälle, Tag- und Nachtwechsel sowie verschiedene Witterungsbedingungen sorgen zusätzlich für Abwechslung. Zudem sprüht das Programm geradezu vor Leben, denn anstelle öder und wüster Landschaften gibt es nun großzügig bevölkerte Areale, in denen Zivilisten, Alliierte und Feinde ihren Beschäftigungen nachgehen oder bei bevorstehenden Angriffen Reißaus nehmen.
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Die Zwischensequenzen erinnern in ihrer kinoreifen Präsentation und der etwas naiven Gut- und Böse-Darstellung an die Command & Conquer-Serie, auch hier sind die Dialoge an Pathos kaum zu überbieten, und natürlich sind alle an der Schlacht beteiligten Frauen jung und gut aussehend, wohingegen die Bösen durch dunkle Kleidung und Haarfarbe auffallen.
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Die technischen Details lassen das Herz eines jeden Roboterfreundes zusätzlich höher schlagen. Unter den insgesamt 21 unterschiedlichen Mechs finden sich sechs komplett neue Maschinen, die auch über neuartige und einmal mehr recht komplexe Waffensysteme verfügen. Verständlich, dass der verantwortungsvolle Umgang mit einem 80 Tonnen schweren Gefährt gut gelernt sein will, schließlich war auch schon bei den Vorgängern eine gewisse Einarbeitungszeit unabdingbar, bis man die Kontrolle über die Schlachtkolosse erlernt hatte.
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Microsoft hat die Steuerung aber recht geschickt gelöst, ein Pad mit zwei Richtungsreglern oder ein Joystick mit Schubregler sind allerdings von Vorteil, um der vielfältigen Interaktionsmöglichkeiten Herr zu werden. Beinahe schon unnötig zu erwähnen, dass auch bei der Gestaltung der 30 Missionen viel Liebe zum Detail deutlich wird, denn neben simplen Seek & Destroy-Aufgaben gibt es auch die eine oder andere strategisch zu führende Kampagne oder eine durchaus unterhaltsame, aber materialintensive Roboter-Massen-Schlacht.
Fazit: Die Mechwarrior-Reihe wird ihrem guten Namen einmal mehr gerecht. Bereits Activision und Microprose nutzten die Lizenz für herausragende Spiele, unter der Regie von Microsoft erlebt die Serie nun ihren vorläufigen Höhepunkt. Allerdings hat soviel Glanz auch ihren Preis: Wer nicht über einen Pentium III, 128 MB RAM und eine schnelle 3D-Karte verfügt, sollte von einem Kauf lieber absehen, da die actiongeladenen Roboter sonst zu behäbigen Schwertransportern verkommen.