Spieletest: "Walt Disney World Quest Magical Racing Tour"
Kleinere Bonusspielchen wie das Einsammeln von Münzen auf der Rennstrecke und recht witzige Power-Ups wie etwa Flaschenraketen oder Teetassenminen sorgen für Abwechslung im ansonsten recht biederen Rennspiel. Die Kurse bieten den einen oder anderen netten grafischen Effekt, stellen aber für erfahrenere Rennpiloten keine wirkliche Herausforderung dar.
Das Gameplay ist also einmal mehr verständlicherweise auf eine sehr junge Zielgruppe ausgerichtet, so ist etwa der Schwierigkeitsgrad recht niedrig, die Steuerung dafür ebenso eingängig wie leicht zu erlernen. Die Präsentation erinnert an Funracer auf der PlayStation 1 oder dem Nintendo 64, was immerhin den Vorteil recht geringer Ressourcenanforderungen mit sich bringt: Bereits ein Pentium II sollte für ungebremsten Spielspaß ausreichen.
Fazit:
Die World Quest Magical Racing Tour ist, wie die meisten anderen Disney-PC-Spiele auch, ein unterhaltsames Programm, das man nicht wirklich braucht. Kinder könnten zufrieden sein, anspruchsvolle Raser werden bald gelangweilt die Backenhörnchen zurück in die Garage schieben. Eigentlich schade, denn im Bereich der Fun-Racer würde dem PC ein ansprechender Titel mal wieder gut zu Gesicht stehen.



