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Statistisches Bundesamt: Mobilfunk und Internet billiger

Telekommunikationsdienstleistungen im Januar 2001 um 10,2 Prozent billiger

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lagen die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen aus Sicht der privaten Haushalte im Januar 2001 um 10,2 Prozent niedriger als im Januar 2000. Gegenüber dem Vormonat wurde nur ein geringfügiger Preisrückgang von minus 0,2 Prozent ermittelt.

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Dem Index liegt eine Neuberechnung des Verbraucherpreisindex für Telekommunikationsdienstleistungen zu Grunde, der erstmals neben dem Telefonieren im Festnetz und im Mobilfunk auch die Internet-Nutzung der privaten Haushalte einschließt.

Hierfür wurde das 1998 vom Statistischen Bundesamt entwickelte Berechnungsmodell zur Erfassung der Preisentwicklung nach der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes an die Marktverhältnisse des Jahres 2000 angepasst und um die Internet-Nutzung erweitert.

Die Berechnungsergebnisse weisen große Unterschiede in den Teilmärkten der Telekommunikation auf, wobei der stärkste Preisrückgang für die Internet-Nutzung gemessen wurde. Bei einem unveränderten Online-Verhalten zahlten die privaten Haushalte im Januar 2001 rund ein Drittel (minus 32,5 Prozent) weniger für das Surfen im Internet als ein Jahr zuvor. Besonders günstig stellt sich die Situation für den "Vielsurfer" dar. Seine Online-Rechnung fällt binnen Jahresfrist, u.a. dank neuer Pauschalangebote, sogar um 42,3 Prozent niedriger aus.

Auch im Mobilfunk kam es im vergangenen Jahr zu weiteren deutlichen Preissenkungen: Im Januar 2001 zahlten die privaten Haushalte unter der Annahme eines unveränderten Gesprächverhaltens 14,7 Prozent weniger für das Mobiltelefonieren als im Januar 2000.

Das Telefonieren im Festnetz war für die privaten Haushalte im Januar 2001 um 4,2 Prozent billiger als ein Jahr zuvor. Dieser Rückgang ist vor allem auf weitere massive Preissenkungen für Auslandsgespräche (minus 36,5 Prozent gegenüber Januar 2000) zurückzuführen. Inlandsferngespräche waren im Januar 2001 um 8,2 Prozent günstiger als im Vorjahr. Somit sind Auslands- und Inlandsferngespräche für die privaten Haushalte seit Januar 1998, dem Zeitpunkt der vollständigen Öffnung des Telekommunikationsmarktes für den Wettbewerb, um 56,1 Prozent bzw. 47,3 Prozent billiger geworden. Für Ortsgespräche wurde im Januar 2001 im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Preisrückgang um 0,7 Prozent festgestellt. Die Anschlussgebühren sind seit April 1998 unverändert.


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