Abo
  • Services:

Infineon leidet unter schwachem Markt für Speicherbauteile

Umsatz und Gewinn geht im vierten Quartal zurück

Der Chiphersteller Infineon Technologies AG hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2001 (1.10. bis 31.12.2000) einen Umsatz von 1,66 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einer Steigerung von 8 Prozent gegenüber dem ersten Quartal des vorherigen Geschäftsjahres und bedeutet gegenüber dem Rekordumsatz im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2000 einen Rückgang um 30 Prozent.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Umsatzentwicklung war geprägt von einer starken Nachfrage in den Kommunikationsbereichen, insbesondere bei Chips für Chipkarten und in der drahtgebundenen Kommunikation. Der Umsatzrückgang gegenüber den Rekordzahlen des Vorquartals ist auf die Abschwächung im Markt für Speicherbauelemente zurückzuführen.

Stellenmarkt
  1. Vector Informatik GmbH, Stuttgart
  2. Klinikum Nürnberg, Nürnberg

Das EBIT-Ergebnis (Gewinn vor Zinsen, Ergebnisanteilen Dritter und Steuern) - einschließlich einmaliger Sondereinnahmen von 202 Millionen Euro aus dem Verkauf der Image & Video-Aktivitäten - lag bei 446 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 83 Prozent gegenüber dem ersten Quartal des Geschäftsjahres 2000 und einem Rückgang von 45 Prozent gegenüber dem Rekordergebnis des Vorquartals.

Infineon erwartet auf Grund seiner Ausrichtung auf Wachstumsmärkte und seiner strategischen Kundenbasis in 2001 ein weiterhin starkes Wachstum. Getrieben wird dieses Wachstum von der hohen Nachfrage im Kommunikationssektor, insbesondere bei Chipkarten-Lösungen und im Infrastrukturgeschäft (insbesondere bei Breitband- und optischen Netzwerk-Lösungen), in denen bislang die Nachfrage nicht gedeckt werden konnte. Insgesamt erwartet Infineon im Markt für Mobiltelefone ein robustes Wachstum.

Auf Grund der Rücknahme der aggressiven Vorhersagen von Schlüsselkunden erwartet Infineon allerdings, dass sich das Marktwachstum gegenüber dem starken vergangenen Jahr verlangsamt. Auch die Aussichten für den Geschäftsbereich Automobil- und Industrieelektronik bleiben positiv.

Das Marktumfeld für Speicherbauelemente, insbesondere der PC-Markt, bleibt auch während des zweiten Quartals (1.1. bis 31.3.2001) schwierig. Im dritten und vierten Quartal erwartet Infineon eine Reduzierung der Lagerbestände bei den PC-Herstellern, so dass sich die Preisentwicklung bei den Speicherchips wieder stabilisieren könnte. Für das gesamte Geschäftsjahr 2001 sieht Infineon derzeit im DRAM-Markt eine weiterhin positive Entwicklung mit steigender Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 39€
  2. 64€
  3. 88€
  4. 169€

Folgen Sie uns
       


Ryzen 2000 im Test - Livestream

AMDs neuer Ryzen 7 2700X und der Ryzen 5 2600X sind empfehlenswerte CPUs. Vielleicht haben unsere Leser aber noch spezifische Fragen an unseren Tester. Golem.de-Redakteur Marc Sauter stellt sich diesen.

Ryzen 2000 im Test - Livestream Video aufrufen
Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

SpaceX: Rundum verbesserte Falcon 9 fliegt zum ersten Mal
SpaceX
Rundum verbesserte Falcon 9 fliegt zum ersten Mal

Landen, Auftanken und 24 Stunden später wieder starten. Das will SpaceX mit der neusten und endgültigen Version der Falcon-9-Rakete erreichen. In der letzten Nacht hat sie erfolgreich einen Satelliten für Bangladesch in den Orbit gebracht.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
    Kryptographie
    Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

    Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
    Von Hanno Böck


        •  /