Intershop gibt Quartalsergebnis für Q4 2000 bekannt
Im Gesamtjahr 2000 verbesserte sich der Umsatz um 166 Prozent auf 123,0 Millionen Euro im Vergleich zu 46,3 Millionen Euro im Vorjahr.
Das Unternehmen erzielte im vierten Quartal 2000 einen Nettoverlust von 32,5 Millionen Euro im Vergleich zu einem Nettoverlust von 7,4 Millionen Euro im vierten Quartal 1999. Der Verlust je Aktie beläuft sich im vierten Quartal 2000 auf 0,38 Euro. Für das Gesamtjahr 2000 entstand ein Nettoverlust von 39,3 Millionen Euro gegenüber 18,4 Millionen Euro im Vorjahr. Dies entspricht einem Verlust je Aktie von 0,47 Euro gegenüber einem Verlust je Aktie im Jahr 1999 in Höhe von 0,23 Euro.
"Das Jahr 2000 ist für uns gekennzeichnet durch großartige Fortschritte, aber auch neue Herausforderungen für 2001", kommentiert Stephan Schambach, Vorstandsvorsitzender von Intershop. "Mit unserem branchenweit führenden Produkt Enfinity, der erstklassigen Kundenbasis, dem weltweiten Netzwerk von Integrations- und Technologiepartnern sowie unserer internationalen Präsenz ist Intershop langfristig sehr gut positioniert im Markt für E-Commerce-Software. Aber wir müssen diese Marktposition noch stärker ausnutzen. [...] Während wir auf unserem Heimatmarkt Europa gegenüber dem dritten Quartal ein deutliches Umsatzwachstum von 22 Prozent auf 24,7 Millionen Euro verzeichnen konnten, mussten wir in Amerika starke Einbußen hinnehmen. Die Umsatzschwäche in den USA war vor allem auf zwei Faktoren zurückzuführen: Zum einen wurden zahlreiche Aufträge, die gegen Ende des vierten Quartals erwartet worden waren, von Kunden in Erwartung einer Abkühlung der US-Wirtschaft erst einmal verschoben. Der zweite Faktor, der unser Wachstum negativ beeinflusst hat, war die nach wie vor zu geringe Marktpenetration in den USA, wo wir hinsichtlich Markenbekanntheit, Vertrieb und Partnernetzwerk noch immer nicht da sind, wo wir sein wollen."
Finanzvorstand Wilfried Beeck. "Nachdem das Umsatzwachstum in den ersten sechs Monaten des Jahres 2000 höher als erwartet ausfiel, hatten wir uns entschieden, die Investitionen in Marketing, Produktentwicklung und Mitarbeiter auszuweiten. Leider blieb der Umsatz im zweiten Halbjahr dann hinter unseren Erwartungen zurück, vor allem in den USA."
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