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Cray plant komplexe Linux-Cluster mit Alpha-Prozessoren

Preiswerte Superrechner vom Industrie-Veteranen. Der Großrechner-Hersteller Cray hat heute angekündigt, dass er Produktion und Vertrieb von "Alpha Linux SuperCluster"-Systemen plant. Diese auf Linux basierenden Verbundrechner mit Samsungs Alpha-Prozessoren sollen trotz hoher Leistung vergleichsweise preiswert in der Anschaffung sein.
/ Christian Klaß
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Die SuperCluster getaufte Produktline soll in den nächsten Monaten offiziell vorgestellt werden, voraussichtlich Mitte 2001 erhältlich sein und ein neues Marktsegment erschließen. So will Cray Organisationen, die viel Rechenleistung für möglichst wenig Geld benötigen, die leistungsfähigen Cluster anbieten.

Da Cray hierfür weitestgehend auf Fremdprodukte wie z.B. Alpha-Server-Technologie von API NetWorks und skalierbare Cluster-Vernetzungs-Technolgie von Myrinet sowie Linux-Sourcen zugreifen kann, sollen auch die Entwicklungskosten der Linux-Cluster-Systeme im Vergleich zu Superrechnern recht niedrig bleiben. Dabei scheint man auf das Beowulf-Cluster-Projekt von Scyld Computing setzen zu wollen.

Bisher hat sich Cray hauptsächlich dank seiner Supercomputer wie z.B. den Cray-T3E-Systemen einen Namen gemacht, mit der Ankündigung von komplexen Linux-Clustern dürfte das Unternehmen die Konkurrenz gehörig aufschrecken.


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