Virtual Pen - Bluetooth-Stift soll Texteingabe vereinfachen
Die Bewegungserkennung des Vpen erfolgt mit Hilfe eines Optical Translation Measurement (OTM) getauften optischen Systems, das auf schwachen Lasern im nicht sichtbaren Bereich basiert und auf nahezu beliebigen Untergründen selbst dreidimensionale Bewegungen erkennen können soll. Die von GOU Lite entwickelte Technologie soll auch in anderen Bereichen eingesetzt werden – beispielsweise in Form eines nicht-mechanischen Maus- und Cursor-Tasten-Ersatzes für Notebooks.
Das Gehäuse-Design für den Vpen stammt übrigens von der Design-Schmiede IDEO, die bereits Produkte wie die PDAs Palm V und Handsprings Visor gestaltet hat. Offenbar ist IDEO selbst so überzeugt von dem Vpen, dass sich seine israelische Niederlassung entschlossen hat, in GOU Lite zu investieren. Zwei Venture-Capital-Geber haben GOU Lite unter ihre Fittiche genommen: STI Ventures und Startupfactury. Letztere entstammt nordischen Gefilden und wurde von Sven-Christer Nilsson, dem ehemaligen CEO von Ericsson, mitgegründet. Insgesamt hat GOU Lite 4 Millionen US-Dollar VC erhalten.
Der Vpen soll innerhalb der nächsten zwölf Monate auf den Markt kommen. Gespräche mit Mobiltelefonherstellern und weiteren potenziellen Partnern aus dem PDA-, PC- und Set-Top-Box-Bereich sollen bereits laufen.



