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Virtual Pen - Bluetooth-Stift soll Texteingabe vereinfachen

Laut Hersteller mit allen Bluetooth-fähigen Geräten einsetzbar

Das 1998 gegründete israelische Unternehmen GOU Lite hat ein Eingabegerät in Stiftform angekündigt, das zur Texteingabe mit Bluetooth-fähigen Geräten gedacht ist. Der Virtual Pen, auch Vpen genannt, misst dabei seine Bewegung in Relation zu einer beliebigen Schreibunterlage wie z.B. einem Display und funkt die Daten an Mobiltelefone, PDAs, Set-Top-Boxen oder PCs.

Artikel veröffentlicht am ,

Vpen - Texteingabe per Funk
Vpen - Texteingabe per Funk
Als Beispielanwendung nennt GOU Lite die Eingabe von SMS-Nachrichten in Mobiltelefone. Anstelle des mühsamen Tippens von Texten über mehrfach belegte Tasten soll der Vpen den Text durch gewohnte Schreibbewegungen in das Endgerät bringen. Allerdings ist dazu noch eine Handschrifterkennung im jeweiligen Endgerät nötig. Ohne selbige kann der Vpen immer noch als Mausersatz oder zum Signieren von elektronischen Transaktionen genutzt werden.

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Die Bewegungserkennung des Vpen erfolgt mit Hilfe eines Optical Translation Measurement (OTM) getauften optischen Systems, das auf schwachen Lasern im nicht sichtbaren Bereich basiert und auf nahezu beliebigen Untergründen selbst dreidimensionale Bewegungen erkennen können soll. Die von GOU Lite entwickelte Technologie soll auch in anderen Bereichen eingesetzt werden - beispielsweise in Form eines nicht-mechanischen Maus- und Cursor-Tasten-Ersatzes für Notebooks.

Das Gehäuse-Design für den Vpen stammt übrigens von der Design-Schmiede IDEO, die bereits Produkte wie die PDAs Palm V und Handsprings Visor gestaltet hat. Offenbar ist IDEO selbst so überzeugt von dem Vpen, dass sich seine israelische Niederlassung entschlossen hat, in GOU Lite zu investieren. Zwei Venture-Capital-Geber haben GOU Lite unter ihre Fittiche genommen: STI Ventures und Startupfactury. Letztere entstammt nordischen Gefilden und wurde von Sven-Christer Nilsson, dem ehemaligen CEO von Ericsson, mitgegründet. Insgesamt hat GOU Lite 4 Millionen US-Dollar VC erhalten.

Der Vpen soll innerhalb der nächsten zwölf Monate auf den Markt kommen. Gespräche mit Mobiltelefonherstellern und weiteren potenziellen Partnern aus dem PDA-, PC- und Set-Top-Box-Bereich sollen bereits laufen.

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Rudolph 11. Mär 2002

... ich denk über kurz oder lang kommt eh der integrierte Palm im Handy, der hat die...

Irina Lioubimova 13. Feb 2001

Ihren Beitrag fand ich sehr interessant. Der Virtual Pen stellt mit sich eine echte...

Jens 29. Jan 2001

Naja, klar ist der Stift nen nettes Spielzeug, nur wie kommt denn jetzt meine...

Barney 29. Jan 2001

Das wäre dann der absolute Universalstift, der das Zeug hätte einiges zu bewegen. Nur ob...


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