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Tandberg: Bandlaufwerke mit bis zu 10 Terabyte Kapazität

Optomagnetische Bandlaufwerke sollen in zwei bis drei Jahren in Serie gehen. Der norwegische Back-Up-Spezialist Tandberg Data arbeitet mit seiner Tochter O-MaSS (Opto-Magnetic Storage Systems) an einer neuen Speichertechnologie, die Bandlaufwerke mit Kapazitäten von bis zu 11 Terabyte hervorbringen soll. Tandberg verspricht, auf diesem Wege größere Datenvolumina für weniger Geld bei hohen Transferraten und niedrigen Zugriffszeiten speichern zu können.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Tandberg-Tochter O-MaSS soll eine neue Generation von Speichermedien entwickeln, die die Lücke zwischen Disk- und Tape-basierten Systemen schließen soll. Das Entwicklungs-Projekt, das erstmals im Oktober vorgestellt wurde, soll so Laufwerke hervorbringen, die bis zu 10 TByte an Daten auf einem einzelnen auswechselbaren Cartridge unterbringen. Die neue Technologie verknüpft dazu magnetische Schreibvorgänge auf normalen magnetischen Medien mit deren optischem Auslesen.

Man habe erste Basis-Tests zum optischen Lesen von magnetischen Aufzeichnungen erfolgreich abgeschlossen und will bis zum Ende des zweiten Quartals über eine verbesserte Schreibtechnologie verfügen. Bis dahin will man auch die Namen weiterer strategischer Partner bekannt geben.

Die Entwicklungzeit für die neue Technologie liegt bei zwei bis drei Jahren und soll im zweiten Quartal 2001 in die heiße Phase eintreten. Die Spezifikation des ersten Produkts hängt dabei noch von den noch zu wählenden Partnern ab, so Tandberg. Eine vorläufige Spezifikation sieht aber eine Kapazität von 600 GByte unkomprimiert bei einem Datendurchsatz von 64 MByte pro Sekunde und eine Zugriffszeit von weniger als 3,5 Sekunden vor.


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