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Protozilla: CGI-Scripte im Browser ausführen

Brower-Add-On soll P2P-URLs clickbar machen

Das Mozilla Add-On Protozilla erlaubt es, beliebige Programme Client-seitig auszuführen. Was wenig spannend klingt, birgt aber höchst interessante und vielfältige Möglichkeiten in sich. So lassen sich zusätzliche Protokolle sehr einfach in Mozilla integrieren, womit Peer-to-Peer-Protokolle wie das von Napster über den Browser steuerbar werden. Aber auch CGI-Scripte lassen sich zu Testzwecken ohne Web-Server ausführen.

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Mit Protozilla werden so CGI-Scipte oder Unix- und MSDOS-Kommandozeilenprogramme ohne großen Aufwand zum Browser-Plug-In. Diese externen Programme können dabei in jeder beliebigen Sprache geschrieben sein und kommunizieren mit Mozilla über die Standard-Ein- und Ausgaben und Umgebungsvariablen.

So ermöglicht Protozilla z.B. Client-Side-CGI-Programme, d.h. die Möglichkeit, CGI-Scripte direkt auf der lokalen Festplatte auszuführen, ohne sie zunächst über einen HTTP-Server schicken zu müssen. Insbesondere Programmierern könnte diese Möglichkeit das Leben erleichtern. Auch Javascript-CGI-Programme kann Protozilla ausführen.

Protozilla erlaubt es aber auch, externe Programme als Mozilla Protocol Handler zu verwenden. So lässt sich das "Finger"-Protokoll mit einem einzeiligen Script in Mozilla integrieren. Aber auch Protokoll-Implementierung durch einfaches Umlenken von URLs ist möglich. So kann der User spezielle URLs für den persönlichen Bedarf definieren.

Aber auch ein nahtloser Zugriff auf P2P-Protokolle über das Browser-Interface soll sich bewerkstelligen lassen. So wäre der User nicht nur in der Lage, die entsprechenden Protokolle durch die Eingabe von P2P-URLs zu erreichen, auch clickbare P2P-URLs sind damit möglich.

Mozilla kommuniziert mit der Außenwelt über TCP Sockets und eine asynchrone Multi-Threaded-I/O-Schnittstelle. Protozilla führt nun ein externes Programm als separaten Prozess aus, lässt dies für Mozilla aber wie ein TCP Socket aussehen. Protozilla selbst kommuniziert mit dem Prozess über Pipes und eine synchrone I/O-Schnittstelle, nutzt aber eine asynchrone I/O-Schnittstelle, um mit dem Rest von Mozilla zu kommunizieren. Der Kern von Protozilla besteht dabei aus einer in C++ geschriebenen XPCOM-Komponente.


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Mathias Meyer 29. Jan 2001

Na scheinbar nicht ;)) Gruss, Pom

Marcel K. 29. Jan 2001

Jo das passt doch wieder in den allgemeinen Linux und OpenSource Hype :) Die sollen...

Hendrik Mans 29. Jan 2001

Wohl noch nie von Sarkasmus und so weiter gehört, hm? Gruß, Hendrik ;-)

Klaus M. 29. Jan 2001

Wohl noch nie von JavaScript, Java, VB Script und so weiter gehört, hm?

Hendrik Mans 29. Jan 2001

Wieso wird um Protozilla so ein Hype gemacht? * lokal ausführbare CGIs: na toll. Auf...



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