Be mit 16.000 Dollar Umsatz im letzten Quartal 2000
Dabei lag der Gesamtumsatz 2000 bei 480.000 US-Dollar – vorrangig durch den Vertrieb der Professional Edition des Betriebssystems BeOS 5.0 durch Koch-Media und Gobe Software. Be's eigentliches Zugpferd, das Information- bzw. Internet-Appliance-Betriebssystem BeIA, hat hingegen noch nicht viel eingebracht. Grund dafür ist, dass trotz gewonnener strategischer Partnerschaften und ersten Lizenzdeals z.B. mit Sony die entsprechenden Geräte noch nicht verfügbar und Be noch auf Lizenzzahlungen warten muss.
In einer Pressemitteilung erklärte P.C. Berndt, der Chief Financial Officer von Be, dazu: "Wir wussten, dass unsere Entscheidung zur Fokussierung auf BeIA, [...], und unsere Entscheidung, die Personal Edition von BeOS kostenlos zur Verfügung zu stellen, unsere Umsätze 2000 negativ beeinflussen würden." Erst für 2001 erwarte man deshalb Umsätze durch die Lizenzierung von BeIA-Komponenten.
Kommentar:
Da ein Boom bei den Internet-Appliances noch nicht in Sicht ist und die Konkurrenz recht groß ist, wird Be wohl noch etwas auf Lizenzzahlungen in ausreichenden Größenordnungen warten müssen. Hoffentlich kommt der Boom für Be nicht zu spät.