SDMI-Hack im Netz
Die SDMI hatte im September Interessierte aufgerufen, ihren Kopierschutz für digitale Musik zu knacken. So wollte die SDMI ihr bis dahin unbekannte Sicherheitslücken finden und ihr Format davor bewahren, bereits kurz nach ersten kommerziellen Einsätzen gehackt zu werden.
Dieses Vorgehen stieß allerdings nicht bei allen auf Gegenliebe. So rief z.B. das Linux-Journal zum Boykott der Aktion auf. Man war der Meinung, Hacker, Linux-User und Leute, die sich mit dem Reverse Engineering befassen, sollten nicht die Drecksarbeit für die Musikindustrie übernehmen und damit zudem der Industrie die volle Kontrolle über Tonträger geben.
Stern und Boeuf hingegen sahen in dem Aufruf der SDMI vielmehr eine wissenschaftliche Herausforderung und stellten dementsprechend ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung.
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