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Nach herben Verlusten: Lucent entlässt 10.000 Mitarbeiter

Weitere 6.000 Arbeitsplätze bei Zulieferern gefährdet

Der US-Telekomausrüster Lucent will im Rahmen eines Restrukturierungsprogramms rund 10.000 Arbeitsplätze streichen und das Unternehmen, das zuletzt einen Quartalsverlust von rund 1,02 Milliarden US-Dollar hinnehmen musste, wieder profitabel machen. Insgesamt sollen so rund zwei Milliarden US-Dollar eingespart werden.

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Lucent Technologies beschäftigt weltweit etwa 120.000 Mitarbeiter, 20.000 in Europa und 4.000 in Deutschland. Der Stellenabbau betrifft folglich rund 10 Prozent der Mitarbeiter. Zudem sollen im Rahmen eines 7-Punkte-Plans wenig lukrative Produktlinien eingestellt und mehrere Niederlassungen geschlossen werden, teilte das Unternehmen mit.

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Bei Zulieferbetrieben rechnet Lucent darüber hinaus mit einem Stellenverlust von rund 6.000 Jobs, die durch zurückgehende Nachfrage entstehen werden.

Lucent hatte in seinem ersten Finanzgeschäftsquartal einen Verlust von 1,02 Milliarden US-Dollar ausgewiesen. Umgerechnet ergibt sich daraus ein Verlust von 30 Cents pro Aktie, obwohl nach Analystenmeinungen nur mit 27 Cent gerechnet wurde.

Als Gründe macht Lucent einen Umsatzrückgang vor allem in seinem Stammmarkt Nordamerika aus. Ein weiterer Grund dürften hohe Kapitalkosten sein, die dem Unternehmen durch Verlängerungen von Lieferantenkrediten entstanden sein sollen. Angeblich muss das Unternehmen im Schnitt ganze 102 Tage warten, bis Kunden ihre Schulden bezahlen. Die Rücklagen für ausgefallene Forderungen wurden gleich von 252 Millionen US-Dollar auf 501 Millionen US-Dollar fast verdoppelt.

Angetrieben von der gestiegenen Nachfrage im Bereich Optoelektronik und Wireless LANs sowie Highspeed-Netzwerkkomponenten konnte Lucent im Bereich Mikroelektronik im Vergleich zum Vorjahresquartal weltweit gerechnet eine 50-prozentige Umsatzsteigerung verbuchen. In den USA wuchs der Bereich Mikroelektronik um 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, im Rest der Welt um 55 Prozent.

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