Sun und Microsoft legen Java-Streit bei
Microsoft wird Sun 20 Millionen US-Dollar zahlen, Sun im Gegenzug die fristlose Kündigung des Lizenzvertrages zwischen Sun und Microsoft akzeptieren. Zudem akzeptiert Microsoft eine einstweilige Verfügung, die es den Redmondern verbietet, unautorisiert Suns "Java Compatible"-Marke zu verwenden.
Um zu verhindern, dass Entwickler zudem weiter mit Microsofts alter Java-Implementierung arbeiten, erlaubt Sun Microsoft, seine eigene Java-Implementierung auszuliefern. Allerdings umfasst die Lizenz nur Produkte, die heute schon über eine Java-Implementierung verfügen und gilt nur für sieben Jahre.
"Es ist ganz einfach: Dies ist ein Sieg für unsere Lizenznehmer und Kunden" , freut sich Suns Chairman und CEO Scott McNealy.
Die vor sechs Jahren eingeführte plattformübergreifende Java-Technologie habe heute 200 Lizenznehmer und werde von etwa 2,5 Millionen Entwicklern genutzt. Damit sei es die am schnellsten wachsende Applikations-Plattform in der Geschichte, so Sun.