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Mannesmann Mobilfunk-Stiftung zeichnet neue Ideen aus

Kostengünstiges und ausfallsicheres Transportnetz im Fokus der Forschung

In Deutschland telefonieren Anfang 2001 rund 50 Millionen Menschen per Handy, weltweit sind es rund 600 Millionen Menschen, die täglich zum Handy greifen. Trotz hoher Effizienz und Funktionalität bestehender Systeme bietet die Mobilkommunikation aber noch viel Raum für neue Techniken, Verfahren und Konzepte. Seit 1996 fördert die Mannesmann Mobilfunk-Stiftung daher wegweisende Lösungen für die Handytechnik der Zukunft.

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In diesem Jahr erhält der 33-jährige Wissenschaftler Dr. Roland Wessäly vom Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin den mit 25.000 Euro dotierten Innovationspreis 2001 der Stiftung. Zwei Förderpreise über jeweils 5.000 Euro gehen an die Nachwuchsforscher Dr. Uwe Rauschenbach (32, Universität Rostock) und Dipl.-Informatiker Roger Kehr (31, Technische Universität Darmstadt). Die Ehrung und Preisverleihung findet am 11. Mai 2001 bei einer Festveranstaltung in Dresden statt.

Die Arbeiten von Roland Wessäly sollen in Zukunft dazu beitragen, die Transportnetze für Mobiltelefonate kostengünstiger und ausfallsicherer zu machen. Dafür entwickelte er ein mathematisches Modell und setzte es in leistungsfähige Computercodes um. Konsequenz für ein Mobilfunkunternehmen: Es kann seine Netzwerke demnächst gegen mögliche Ausfälle sowie unter Einschätzung der nötigen Investitionen sicherer planen. Die Jury entschied sich für Dr. Roland Wessäly als Preisträger, weil sein Konzept den Bogen von einem gravierenden praktischen Problem über die mathematische Modellierung, die mathematische Theorie bis hin zur praktischen Umsetzung der Lösung spannt.

Seit Anfang 2000 grassiert in der Internet- und Mobilfunkbranche das WAP-Fieber. Ein technisch komplexes Thema, mit dem sich die beiden Träger der Förderpreise Dipl.-Inform. Roger Kehr und Dr. Uwe Rauschenbach auseinander setzen. Kehr konzipierte und implementierte das "WebSIM-System", das auf den in GSM-Mobiltelefonen eingesetzten Chipkarten einen Web-Server realisiert. Dank des Systems können Handys sicher und einfach per Internet über Standardprotokolle angesprochen werden.

Gleichzeitig eröffnet das "WebSIM- System" vielfältige Möglichkeiten für die Verbindung beliebiger Internetdienste mit Mobiltelefonen. Rauschenbach wiederum stellt Ansätze vor, wie großformatige Texte und Grafiken über Netze mit niedriger Bandbreite transportiert und auf kleinen Handy-Displays angezeigt werden können.


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