Psion bringt neues PDA-Modell

Das Gerät kann auf 16 MByte RAM-Speicher zugreifen und besitzt damit nur halb so viel Arbeitsspeicher wie der große Bruder 5mx Pro. Da der 5mx auch CompactFlash-Karten aufnehmen kann, lässt sich der Speicher bei Bedarf so vergrößern. Das Epoc-Betriebssystem residiert beim neuen Psion-PDA in einem 10 MByte großen ROM-Speicher.
Wie beim 5mx Pro werkelt in dem Ableger ein 36 MHz schneller ARM-Prozessor. Außerdem besitzt das Gerät eine IrDA-Schnittstelle, so dass man kabellos Kontakt zu anderen Geräten, etwa dem Mobiltelefon aufnehmen kann. Eine Java Virtual Machine gehört zum Lieferumfang, was besonders Unternehmen ansprechen soll, die vermehrt Java-Software für die tägliche Arbeit einsetzen. So soll es ohne Schwierigkeiten möglich sein, diese Software auch auf dem Psion-PDA laufen zu lassen.
Die Software-Ausstattung des Psion kann sich auch sonst sehen lassen: Außer den üblichen Applikationen zur Termin- und Addressverwaltung sind bereits ein Textverarbeitungsprogramm und eine Tabellenkalkulation installiert. Die Datensynchronisation mit dem PC übernimmt die mitgelieferte Windows-Software PsiWin, die Psion-Daten auch mit einigen Windows-Applikationen austauschen kann: Dazu gehören unter anderem Microsoft Office, Lotus SmartSuite und Corel WordPerfect Office. Ein eigenes PIM-Programm für den Desktop legt Psion nicht bei.
Als Stromlieferant dienen wie beim 5mx Pro zwei Batterien vom Typ AA, womit der PDA bei typischer Anwendung etwa einen Monat ohne Batteriewechsel durchhalten soll. Mit Batterien wiegt das Gerät etwa 360 Gramm.
Der Psion Serie 5mx soll bereits ab Anfang Februar für 1.399,- DM in den Regalen stehen.