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Corel will sich von seiner Linux-Sparte trennen

Neue Strategie mit Fokus auf Grafikapplikationen fürs Web

Corel gab heute seine neue Unternehmensstrategie bekannt, mit der das Unternehmen sich seine Zukunft sicherstellen will. Linux spielt dabei nur noch eine untergeordnete Rolle, die Distribution soll ausgegliedert und verkauft werden.

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Nachdem Corels geplante Fusion mit Borland/Inprise geplatzt war, gab es immer wieder Spekulationen, dass Corel auf Grund mangelnder Finanzmittel vor dem Aus stehe, bis letztendlich im Oktober Microsoft bei dem kanadischen Softwareunternehmen einstieg. Schon seit dem Rücktritt von Corel-CEO und Linuxverfechter Dr. Michael Cowpland im August 2000 mehrten sich dann die Gerüchte, Corel wolle seine Linuxsparte veräußern.

Die neue Strategie heißt denn auch "Back to the Roots", so will sich Corel auf seine ursprünglichen Stärken konzentrieren. Zwar ist das Thema Linux für Corel nicht abgehakt, doch spricht man nur noch von Linux-Versionen von WordPerfect Office und CorelDRAW. So will Corel seine Linux-Distribution in eine eigenständige Gesellschaft ausgliedern und - bis auf eine Minderheitsbeteiligung - verkaufen.

Als Flaggschiff der eigenen Produktpalette hat Corel WordPerfect auserkoren, das signifikante Umsätze bringen soll. So sucht man hier einen engen Kontakt zu den Geschäftskunden, um deren Bedürfnisse mit WordPerfect Office 2002 zu befriedigen. Insbesondere kleine und mittlere Betriebe will man mit WordPerfect Office 2002 erreichen.

Trotzdem spielen auch die kreativen Produkte bei Corel in Zukunft eine wesentliche Rolle. Hier sucht Corel nach neuen, schnell wachsenden Märkten, z.B. im Web-Content- und Grafikbereich.

Konkret unterteilt Corel seine neue Strategie in drei Phasen: In der ersten Phase will man mit den kreativen Produkten wachsen. In den nächsten zwölf Monaten will man so die User auf die CorelDRAW-10-Grafik-Suite umsteigen lassen und auch CorelDRAW 10 für Macintosh veröffentlichen. Auch neue Versionen von Corel KnockOut, Corel Painter, Bryce und KPT sind geplant.

In der zweiten Phase, den nächsten ein bis zwei Jahren, will Corel dann seine Angebotsbreite ausweiten und die bestehende Produkte mit innovativen Technologien mittels strategischer Investments aufwerten. Dabei sollen die kreativen Produkte auf die Bedürfnisse von Web-Content ausgerichtet werden.

Die Phase drei erstreckt sich über die nächsten zwei bis drei Jahre und soll Corels Technologie-Inkubator, die New Ventures Division, ins Spiel bringen. Auf dem Weg von Übernahmen will man neue Marktsegmente betreten, in denen auch Corel seine Grafiksoftware positionieren kann. In diesem Zusammenhang erwähnt Corel auch Projekte, die in Verbindung mit Microsofts .NET Framework stehen. Corels Allianz mit Microsoft sei dabei Teil des neuen Fokus auf das Web.


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re:Corel 02. Mär 2002

ich hatte mir eben Aufzeichnungen von 3Sat und der Comdex99 angesehen und siehe da, da...

Geek 23. Jan 2001

Nun also doch, ich hoffe nur sie finden jemanden, damit die von Corel begonnen Linux...



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