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SAP schlägt Prognosen und trotzt so dem Trend

"2001 könnte wieder ein sehr gutes Jahr für die SAP werden"

Die Gewinnwarnung von Intershop zu Beginn des Jahres hatte auch DAX-Schwergewicht SAP mit nach unten gezogen, doch die Walldorfer konnten heute deutlich bessere Zahlen vorlegen als erwartet. So stieg der Umsatz der SAP AG im 4. Quartal 2000 um 31 Prozent auf 2,164 Milliarden Euro. Der Operating Profit ohne Berücksichtigung der anteiligen Kosten für das Mitarbeiterbonusprogramm STAR legte um 51 Prozent auf 659 Millionen Euro zu.

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Dadurch verbesserte sich die Marge beim operativen Ergebnis ohne STAR auf ungefähr 30 Prozent. Der Gewinn vor Steuern einschließlich der STAR-Kosten wuchs um 21 Prozent auf 583 Millionen Euro. Das Konzernergebnis stieg um 16 Prozent auf 366 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie legte damit um 15 Prozent auf 1,16 Euro zu.

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Die Softwareumsätze mit mySAP.com, SAPs Plattform für internetbasierte Geschäftsanwendungen, erhöhten sich um 412 Prozent auf 661 Millionen Euro, dies entspricht einem Anteil an den gesamten Softwareerlösen von 63 Prozent nach 61 Prozent im 3. Quartal. Im Gesamtjahr 2000 erzielte die SAP einen Softwareumsatz von 1,3 Milliarden Euro mit mySAP.com, dies entspricht einem Anteil von 53 Prozent am gesamten Softwareumsatz.

"Unsere Ergebnisse bestätigen die führende Position der SAP als Anbieter kompletter E-Business-Lösungen, so wie sie von Unternehmungen heute nachgefragt werden", sagt Henning Kagermann, Vorstandssprecher der SAP AG. "Unsere gesamte Organisation ist fokussiert und voller Tatendrang. Zusammengenommen mit dem wachsenden Verständnis über die Fahigkeiten von mySAP.com und unserer kräftigen Auftragspipeline sieht es ganz danach aus, als könnte 2001 wieder ein sehr gutes Jahr für die SAP werden."

Im Gesamtjahr 2000 wuchs der Umsatz bei SAP um 23 Prozent auf 6,266 Milliarden Euro, der Operating Profit, ohne STAR, legte um 32 Prozent auf 1,235 Milliarden Euro zu. Der Gewinn vor Steuern (ohne STAR) erhöhte sich um 31 Prozent auf 1,466 Milliarden Euro; einschließlich der Kosten für STAR legte der Vorsteuergewinn um 5 Prozent auf 1,025 Milliarden Euro zu.

Die SAP AG rechnet für das erste Halbjahr 2001 damit, die Umsatzwachstumsrate des zurückliegenden Geschäftsjahres leicht zu übertreffen. Damit wird die SAP für das Ziel, den Umsatz von 1998 in etwa zu verdoppeln, ein Quartal mehr benötigen als ursprünglich angenommen. Die SAP rechnet außerdem damit, die Marge beim operativen Ergebnis ohne STAR im ersten Halbjahr 2001 in einer ähnlichen Größenordnung wie im Geschäftsjahr 2000 zu verbessern.

Der Vorstand der SAP hat in Ausübung der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 18. Januar 2000 beschlossen, in der Zeit vom 24. Januar 2001 bis längstens 30. Juni 2001 über die Börse Vorzugsaktien der Gesellschaft in einem Volumen von insgesamt maximal bis zu 1,5 Prozent des auf Vorzugsaktien entfallenden Grundkapitals der SAP AG zu erwerben.

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